Erstellt am 25. Mai 2016, 05:04

von Martin Ivansich

Jetzt hat es der NSC in der eigenen Hand. Mit einem 4:0 gegen Schwechat schuf sich Neusiedl eine gute Ausgangsposition im Kampf um den Ligaverbleib.

Gejubelt. Franz Weber leitete mit seinem Tor den immens wichtigen Heimsieg gegen Schwechat ein. Die Neusiedler haben jetzt die Chance aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu fixieren.  |  NOEN, Cornelius

Furios war es nicht, auch wenn man am Ende den direkten Abstiegskonkurrenten Schwechat 4:0 bezwang Trainer Manfred Wachter: „Die erste Halbzeit war eine Katastrophe. Da hätten wir durchaus in Rückstands ein können.“ Trotzdem führte der NSC duch ein Franz Weber-Tor 1:0. Nach der Pause lief es dann runder.

Die Neusiedler wurden stärker und zeigten sich auch vor dem Tor abgeklärt. Niklas Sommerer, Gabor Markus und Christoph Kienzl fixierten den 4:0-Endstand. Damit schaffte Neusiedl den Sprung auf Rang 14, der am Ende das sichere Ufer bedeuten würde.

„Wir haben es jetzt in der eigenen Hand. Die Moral stimmt und ich bin überzeugt, dass uns der Ligaverbleib gelingt“, so Wachter, der beim kommenden Spiel gegen Rapid II auf alle Spieler zurückgreifen kann.

Kaderplanung im vollen Gang

Während die Bezirkshauptstädter im Abstiegskampf nun durchaus gute Karten besitzen, hat der Verein bereits begonnen für die kommende Saison zu planen. Mit Trainer Manfred Wachter wurde eine Verlängerung der Zusammenarbeit fixiert. Auch die Leistungsträger Johannes Seywerth und Roman Christ haben für die kommende Saison zugesagt.

Nicht mehr beim NSC werden Christoph Kienzl und Peter Pöllhuber sein. Beide werden aus privaten Gründen Neusiedl verlassen. Die Verträge von Ahmetcan Özmen, Timotej Vajdik und Tomislav Kraljevic werden nicht verlängert.

„Wir führen bereits Gespräche mit dem einen oder anderen möglichen Neuzugang. Fakt ist, dass wir den Kader verjüngern und verkleinern“, so Club-Manager Lukas Stranz.