Erstellt am 06. April 2016, 11:49

von Peter Wagentristl

Läufer aus dem Bezirk dominierten. Bei der neunten Auflage des Laufevents matchten sich die Schnellsten des Landes um die Medaillen und Titel.

Auf die Plätze. Die Läufer präsentierten sich beim neunten Podersdorfer Leuchtturmlauf von ihrer besten Seite, wie Klaus Carhaun mit dem Sieg über zwei Runden, oder Gerhard Enz mit dem dritten Platz. Foto: CS  |  NOEN, CS

Bei der mittlerweile neunten Auflage des Podersdorfer Leuchtturmlaufes waren die Läufer aus dem Neusiedler Bezirk traditionell stark vertreten. Vor allem das Team des Lauf- und Triathlon Club Seewinkel und das „Ultralaufteam“ aus Gols waren in großer Zahl am Start und durften über Topplatzierungen jubeln.

Die Runde führte von der „Podo Bar“ über die gesamte Liegewiese bis hin zum Camping-Platz. Von dort geht es weiter um den Leuchtturm und zurück zum Surfzentrum neben dem Start.

Gelaufen werden je nach Klasse bis zu drei Runden zu je 3,3 Kilometern. Auch die Kinder wurden bei den Startmodi berücksichtigt, für sie gab es zwei Varianten, eine über 400 Meter sowie für die Älteren über einen Kilometer.

Ingmar Mollnar holt Pokal in den Bezirk 

Über den Tagessieg durfte sich letztendlich nach knapp 39 kräfteraubenden Minuten Ingmar Mollnar vom LTC Seewinkel freuen. Nur 30 Sekunden trennten ihn vom zweitplatzierten Rainer Pittnauer. Mit Gerhard Enz sicherte sich auch noch ein zweiter Läufer des LTC Seewinkel einen Platz unter den besten Drei der Gesamtwertung über zehn Kilometer.

Schnellste Dame am Start war die Deutsche Sabine Wesp. Mit ihrer Zeit sicherte sie sich zudem den 14. Platz in der gemeinsamen Wertung mit den Männern. Als stärkste Läuferin aus dem Bezirk präsentierte sich Marion Rammer vom 1. Laufclub Parndorf.

Die Hoadläufer Frauenkirchen jubelten unterdessen über das erfolgreichste Wochenende in ihrer Vereinsgeschichte. Von den acht Nachwuchstalenten am Start durften sich gleich zwei über einen zweiten Platz freuen.

Auch am anderen Ende der Altersklassen zeigten die Hoadläufer ihre Klasse: Bei den Männern über 60 Jahren lief Ernst Haszonits mit einer Zeit von 48:04,9 Minuten zum Sieg. Die meisten Hoadläufer waren aber auswärts unterwegs: Insgesamt 41 Starter sicherten sich bei fünf verschiedenen Bewerben stolze 23 Stockerlplätze.