Erstellt am 07. Oktober 2015, 09:42

von NÖN Redaktion

Voltigierer holten Gold in der Gruppe. Die Frauenkirchener Voltigierer zeigten sich bei den Titelkämpfen in Podersdorf von ihrer besten Seite.

Gelungener Vorstellung. Eva Wendeling bestach bei der Landesmeisterschaft in Podersdorf am See mit einer glanzvollen Darbietung.  |  NOEN, Christopher Schneeweiß

Am Wochenende fand am Georgshof in Podersdorf die burgenländische Landesmeisterschaft im Voltigieren statt.

Im Einzelvoltigieren legte Corinna Haselbacher mit einer guten Pflicht vor. Sie führte nach dem ersten Teilbewerb vor Eva Wendelin, Tamara Csida, Tina Thell und Annika Thell. Die Kür musste also entscheiden. Eva Wendelin legt eine fehlerfreie Kür mit einer hohen Note in der Ausführung hin und konnte sich so ihren ersten Landesmeistertitel mit einem Vorsprung von 4 Hundertstel sichern.

Zweite wurde Corinna Haselbacher vor Tina Thell, die mit einer schön geturnten Kür noch Tamara Csida abfangen konnte. Fünfte wurde Annika Thell. Alle Mädchen des LVRV Frauenkirchen turnten auf Tornado mit den Longenführerinnen Isabelle und Thusnelda Zwinger.

Im Gruppenbewerb  war Ersatz gefragt

Im Gruppenbewerb wütete der Verletzungsteufel. In allen Gruppen mussten Ersatzvoltigierer herangezogen werden. Die junge Turniergruppe Frauenkirchen III (Tara Thurnher, Ida Schmelzer, Stefanie Würtz, Alma Michlits, Noemi Bugarova, Annika Reiner, Magdalena Würtz und Aida Bauer) auf Tornado mit der Longenführerin Isabelle Zwinger belegte in der offenen Klasse Rang drei.

Frauenkirchen II (Christina Gaal, Annika Thell, Tina Thell, Selina Schmauss, Helene Rieschl, Michlits Helena, Ricarda Wachtler und Katrin Kettner) auf Shirocco mit der Longenführerin Gerda Retzbach zeigten zum Thema „Tag und Nacht“ eine ausdrucksstarke Kür. Als letzter der burgenländischen Gruppen liefen Frauenkirchen I (Eva Wendelin, Isabelle Zwinger, Tamara Csida, Manuela Rabi, Sigrid Caha, Corinna Haselbacher, Denise Pusemann, Vanessa Bieder und Jaqueline Eger) ebenfalls auf Shirocco und Longenführerin Gerda Retzbach ein.

Die Mädchen konnten sich in der Pflicht einen Polster herausvoltigieren. In ihrer Kür „Die vier Jahreszeiten“ konnten sie ihre Routine ausspielen und eine ausdrucksvolle Kür zeigen. Trotz eines kleinen „Missgeschicks“ konnten sie sich den Titel sichern.