Erstellt am 25. Mai 2011, 00:00

Las Vegas lässt grüßen. TRIATHLON / Martin Kleinl schaffte beim Ironman 70.3 in Sankt Pölten die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in den USA.

VON MICHAEL PINTER

Die ganze Vorbereitung und bisherige Saison war auf diesen Tag ausgerichtet - jetzt kam es darauf an. Martin Kleinl ging am Sonntag beim Ironman 70.3 in St. Pölten an den Start. Das Ziel: Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Las Vegas.

Den Umständen entsprechend motiviert startete der Schützener in Diensten des HSV Enermed Tri Teams Kaisersteinbruch trotz großer Hitze bis zu 29 Grad im Schatten in den Bewerb. „Alles begann wie im Traum“, sollte der Triathlet nach dem Rennen sagen. Nach 1,9 Kilometern Schwimmen verließ Kleinl das Wasser an zehnter Stelle der Elite-Klasse (M30) und kämpfte sich durch einen gelungenen Wechsel aufs Rad sogar auf Platz sechs vor.

Dank toller Radleistung  aufs Podest

Noch besser lief es schließlich auf der Radstrecke von 90 Kilometern, auf der sich der Schützener zum 27. kürte und im Gesamtfeld auf den dritten M30-Platz vorkämpfte. Diesen gab er beim abschließenden Halbmarathon nicht mehr her und lief schließlich aufs Podest. Mit einer Zeit von 4:22:39,5 Stunden war auch das große Ziel erreicht: Kleinl startet am 11. September bei den Weltmeisterschaften des Ironman 70.3 in Las Vegas.

„Ich konnte mit dem Druck, der auf mir lastete, gut umgehen und war perfekt auf das Rennen eingestellt. Meine Trainerin Nicole Krekel-Klapper hat mich super auf diese schwierige Aufgabe vorbereitet und mich auf den Punkt top-fit gemacht“, analysierte Kleinl.

Über die Zielsetzung bei der anstehenden Weltmeisterschaft will der Vorzeigeathlet noch nichts sagen: „Über die Ziele bei der WM möchte ich noch nichts verraten, aber man darf gespannt sein.“

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