Erstellt am 04. September 2013, 09:09

„Lehrgeld bezahlt“. Premiere | Sven Reiger blieb bei seiner ersten Weltmeisterschaft in der 2.4 MR-Klasse letztlich hinter seinen Erwartungen.

Von Martin Ivansich

SEGELN | Sven Reiger kommentierte sein Abschneiden bei der Behinderten-Weltmeisterschaft in Irland nüchtern: „Ich bin neu in dieser Klasse, da bezahlt man nun einmal Lehrgeld.“ In der 2.4MR-Klasse belegte der Weidener letztendlich den 16. Rang. Dabei hatte sich Reiger durchaus mehr erwartet.

Immerhin ließen die letzten Ergebnisse (Vierter in Medemblik, Fünfter in Palma und Achter in Hyeres) auch auf den angepeilten Top-Ten-Rang hoffen. Im Südwesten Irlands wehte die letzte Woche nur ein laues Lüfterl, weshalb auch nicht alle zehn Wettfahrten über die Bühne gingen.

Nach den ersten drei Durchgängen lag der Burgenländer noch gut im Rennen unter den 45 Teilnehmern. Danach lief es für Reiger, der erst heuer in diese Bootsklasse wechselte, nicht mehr so gut.

Schimak startete die Europameisterschaft

„Die Umstellung auf Fußsteuerung ist noch nicht automatisiert, da muss ich noch zu viel denken, auch der Trimm ist etwas anders als im Sonar. Ich habe auch zu viel gewollt und mit der Seitenwahl nicht immer ein glückliches Händchen gehabt“, resümierte Reiger mit gemischten Gefühlen.

Für die Neusiedlerin Eva Maria Schimak begann gestern vor Dun Laoghaire (ein Vorort von Dublin) die Europameisterschaft in der Laser-Radial-Klasse.

Die frisch gebackene Staatsmeisterin peilt einen Platz in derGoldflotte an. Schimak geht optimistisch an die Wettfahrten heran: „Das Revier sollte mir liegen. Wir segeln in einer Bucht , daher sind die Wellen auch nicht so hoch. Es sollte also ähnlich dem Segeln auf einem See sein. Ein Kriterium wird die Strömung sein. Ich will jedenfalls die Quali überstehen und in der Goldflotte segeln.“