Erstellt am 27. April 2011, 00:00

Meisterliche Vorstellungen. REGIONALLIGA OST / Der SC/ESV Parndorf demolierte eindrucksvoll den Wiener Sportklub mit 5:0 und zuhause Columbia mit 3:0. Trotzdem: Auch Horn siegte zweimal.

Punktgenau. Furkan Aydogdu (l.) und seine Parndorfer waren zu Ostern perfekt in Schuss. Gegen Columbia wurde ein 3:0-Heimsieg gefeiert. Beim Wiener Sportklub gewann der SC/ESV gar mit 5:0.CSW  |  NOEN
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VON CHRISTOPHER SCHNEEWEISS

So sehr sich der SC/ESV Parndorf die burgenländische Schützenhilfe auch gewünscht hätte, sie blieb leider aus. Weder Ritzing (1:2) noch Mattersburgs Amateure (2:3) konnten den Titelkonkurrenten aus Horn aufhalten. Dabei stand es in Ritzing bis zur 85. Minute 1:1, die Burgenländer lagen zwischenzeitlich sogar mit 1:0 in Front. Damit wäre Parndorf nach der Oster-Doppelrunde auf alle Fälle vor Horn gewesen. Denn: Die Knöbl-Elf legte eine überragende Performance hin.

Klare Angelegenheit gegen  Columbia Floridsdorf

Columbia Floridsdorf war am Freitag nicht einmal im Ansatz ein Stolperstein. Das 3:0 spricht Bände. „Wir spielten und gewannen so, wie es gegen so einen Gegner erforderlich ist“, meinte Trainer Simon Knöbl. „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht und dann die Partie ganz locker nach Hause gespielt.“ Was die Dominanz der Parndorfer unterstreicht: Es gab keine einzige gelbe Karte gegen den SC/ESV. Übrigens auch nicht gegen den Sportklub. „Warum auch? Wir haben fair gespielt und waren die meiste Zeit im Ballbesitz. Da passieren dann auch weniger Fouls“, so Knöbl.

Knöbl: „Waren in fast  allen Belangen besser“

Der 5:0-Erfolg beim Wiener Sportklub kam dann einer meisterlichen Vorstellung gleich. „Wir waren fast in allen Belangen überlegen“, freute sich Knöbl über den Triumph vor 1770 Zuschauern – jedoch war ein Wermutstropfen dabei.

Nicht der gleichzeitigen Horner Erfolge in der Osterdoppelrunde wegen: „Wenn wir solche Leistungen von Anfang an gebracht hätten, wären wir jetzt sicher vor Horn und bräuchten nicht ständig auf die Tabelle schauen.“ So muss Parndorf weiterhin auf Umfaller warten. Was trotzdem als Ostergeschenk bezeichnet werden kann: „Wir haben jetzt zumindest ein viel besseres Torverhältnis.“ Und damit würde Parndorf auch bei einem Unentschieden der Horner vorbeiziehen. „Wir haben also wieder Druck aufbauen können“, zog Knöbl eine positive Oster-Bilanz. Als nächster Gegner kommen die Admira Juniors ins Heidebodenstadion (Freitag, 19 Uhr). „Eine unberechenbare Amateurmannschaft. Aber wir spielen daheim und mit breiter Brust, ich hoffe, wir spielen daher so, wie es sich gehört“, meint der Cheftrainer. Die personellen Voraussetzungen sind blendend: Der gleiche Kader wie in den beiden letzten Begegnungen steht Knöbl zur Verfügung.