Erstellt am 30. April 2014, 09:26

von Philipp Frank

Nächster Spitzenplatz. Weltcup / Thomas Zajac und Tanja Frank machen ihr drittes Medal Race in Folge perfekt und segelten auf den siebenten Gesamtplatz.

Tanja Frank und Thomas Zajac vom Yachtclub Neusiedl am See in Aktion. Foto: Maximilian Kiefhaber/Manfred Polt  |  NOEN, Maximilian Kiefhaber/Manfred Polt
Der dritte Finaltag an der Cote d'Azur begann mit einer flautenbedingten Startverschiebung, gesegelt wurde erst am Nachmittag und das bei moderaten Winden. Verhältnisse, die taktisch nicht unbedingt einfach einzuordnen waren und die für einige Überraschungen sorgten.

Zum dritten Mal en suite im Medal Race

Der Breitenbrunner Thomas Zajac und Tanja Frank aus Neusiedl am See starten mit der Idealnote eins – das Nacra17-Duo gewann die erste Wettfahrt des Tages.

In der zweiten Runde reicht es nach einem schweren Schnitzer am Start und sehenswerter Aufholjagd noch zu Rang elf, den letzten Finaldurchgang beenden die Weltranglisten-Zweiten auf Platz acht.

Damit schließen die Österreicher die 14 Runden starke Serie auf Rang sechs ab und qualifizieren sich nach Miami und Palma zum dritten Mal in Folge für das Medal Race.

Nur Platz acht im letzten Rennen reichte nicht aus 

Die Entscheidung erfolgte in einer weiteren Wettfahrt, die mit doppelten Punkten gewertet wurde. „Die Qualifikation für das Medal Race ist kein Spaziergang, unsere Konstanz ist wirklich erfreulich, zumal wir hier auch Material getestet haben. Die Ausgangsposition ist eine Spur besser als zuletzt in Palma, aber das Podest wird sehr, sehr schwierig. Rechnerisch gesehen sind Silber und Bronze zwar noch möglich, aber dafür braucht es eine perfekte Runde und Fehler der Konkurrenz“, resümierte Tanja Frank vor dem letzten Auftritt in Hyeres.

Im abschließenden Medal Race der besten zehn belegte das heimische Nacra17-Duo Rang acht. Für die Burgenländer war es nach den Regatten vor Miami (2.) und Palma (6.) der dritte Top-Ten-Platz im Weltcup 2013/14. Der Sieg ging an die Italiener Vittorio Bissaro und Silvia Sicouri.

„Die Tatsache in der heurigen Weltcupsaison, die Qualifikation für das Medal Race zum dritten Mal in Folge geschafft zu haben, ist extrem erfreulich. Wir hatten eine starke, aber keine fehlerfreie Woche, damit war die Ausgangsposition für die Medaillenentscheidung nicht optimal. Wir hätten uns einen besseren Abschluss erhofft, wenn man das Gesamtpaket betrachtet, stehen wir aber nicht schlecht da“, so Thomas Zajac.