Erstellt am 22. Mai 2013, 00:00

Neuer Pokalbewerb: Souveräner Favorit. BFV-Raiffeisen-Cup / Parndorf setzte sich beim Finalturnier in Pinkafeld durch. Die Verletzung von Thomas Jusits trübte den Sieg.

Draßburgs Andy Walzer (l., gegen Mario Merkl) traf im Finale des BFV-Cups auf Ex-Klub Parndorf.  |  NOEN
Von Bernhard Fenz

500 Besucher sorgten am Pfingstmontag zum Abschluss des neuen BFV-Cups auf der Sportanlage des SC Pinkafeld für einen würdigen Rahmen.

Würdig waren auch die sportlichen Reize, denn: Der Fußballverband rief, da erstmals auch die Klubs der BVZ Burgenlandliga und der Regionalliga Ost mit am Start waren, vor dem Finalturnier den Titel „1. Burgenländischer Cupsieger“ ins Leben, um dem Pokalbewerb eine zusätzliche Imageaufwertung zu verpassen.

Präsident Milletich: "Bewerb hat Aufwertung erfahren"

BFV-Präsident Gerhard Milletich zog nach der Veranstaltung jedenfalls ein positives Resümee: „Der BFV-Raiffeisen-Cup hat durch die Vergabe aller vier burgenländischen ÖFB-Cup-Tickets an die Finalteilnehmer sowie den Titel an sich eine Aufwertung erfahren. Das Finalturnier war vom SC Pinkafeld sehr gut organisiert und angesichts der wechselnden Wetterverhältnisse auch gut besucht.“ Rein sportlich wird der BFV-Boss auch nicht unzufrieden gewesen sein, setzten sich doch seine Parndorfer – Milletich steht dem SC/ESV bekanntlich als Obmann vor – letztlich souverän durch.

Getrübt wurde der Finaltag allerdings trotzdem: Mittelfeldspieler Thomas Jusits schied im Finale nach einem Zweikampf mit einer Knieverletzung aus – sein Einsatz im Finish der Ostliga und in den Relegationsduellen gegen Blau-Weiß Linz wackelt, wie er vor der finalen Untersuchung (diese war nach Redaktionsschluss geplant) bestätigte: „Ich habe kein gutes Gefühl, dass es sich ausgeht.“

Hafner: „Wir haben es ernst genommen“ 

Entsprechend bitter war der analytische Beigeschmack auch für Trainer Paul Hafner: „Wir haben den Sieg so gesehen ziemlich teuer bezahlt. Ich hoffe, dass die Verletzung nicht allzu schlimm ist.“

Die Bilanz des Chefcoaches fiel abseits des Jusits-Ausfalls aber klarerweise gut aus: „Wir sind in Bestbesetzung angetreten und haben den Cup ernst genommen. Letztlich war es ein verdienter Erfolg.“

Im Endspiel gegen BVZ-Burgenlandligist Draßburg sorgten nicht nur Hafners Kicker bald für klare Verhältnisse: Nachdem Onur Yavuz schon nach 16 Minuten Rot (Torraub) gesehen hatte, war der Weg zum Parndorfer Erfolg so gut wie geebnet.