Erstellt am 11. Dezember 2013, 23:59

von Christopher Schneeweiß

Neusiedl holt sich Kopfball-Ungeheuer. BVZ Burgenlandliga / Ex-Mannswörther Florian Koci soll die Lufthoheit beim SC Neusiedl am See wieder sicherstellen.

Steht wieder für Neusiedl seinen Mann: Christoph Kienzl ist wieder zurück.Schneeweiß  |  NOEN, Schneeweiß
Von Christopher Schneeweiß

Wie erst am Dienstag der Vorwoche bekannt wurde, transferierte Florian Koci zum SC Neusiedl am See. Damit hat sich Coach Zeljko Ristic einen alten Weggefährten an Bord geholt. Gemeinsam mit Koci wurde Ristic in Mannswörth Meister in der Oberliga.

„Nun war er unglücklich und wollte sich verändern“

Dabei zählte der Mittelfeldmann mit seinen Toren zu einem der gefährlichsten Kopfballspielern in der Liga. Kein Wunder also, dass Ristic gerade ihn zu sich lotst. „Ich war mit ihm stets in Kontakt. Nun war er unglücklich und wollte sich verändern“, erläuterte Ristic, wie der Deal zustande kam.

„Flo ist eine große Verstärkung für uns. Bei offensiven und defensiven Standards hatten wir immer unsere Probleme, da ist er der perfekte Mann“. Lukas Stranz, seines Zeichens Klubmanager beim SC Neusiedl, meinte: „Uns fehlte nach den Abgängen von Edin Kesinovic und Antonijo Pranjic jemand im Mittelfeld. Koci kann diese Lücke bestens füllen.“

Kienzl kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

Ob die Mannswörther nun böse auf Ristic sind? „Nein, so ist das im Fußball. Wenn Koci nicht nach Neusiedl geht, dann eben woanders hin“, sagte Mannswörths Klubmanager Siegfried Pfeiffenberger, „die Chemie zwischen Koci und unserem Coach hat nicht mehr gepasst.“ Somit sei der Frontwechsel dann auch nicht überraschend gewesen.

Übrigens ist Koci nicht der einzige Neuzugang. Mit Christoph Kienzl kommt ein ehemaliger NSC-Spieler wieder zurück.

„Leider ist das letzte halbe Jahr nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass mir sehr viel am NSC lag und nach wie vor liegt, deshalb bin ich sehr froh, dass der Transfer geklappt hat“, meinte der Heimkehrer.