Erstellt am 04. Juni 2014, 11:32

von Christopher Schneeweiß

Neusiedl holte sich den BFV-Cup-Sieg. Ticket / Mit einem 2:1-Finalerfolg über Veranstalter Ritzing sicherte sich Neusiedl den Cup-Sieg und ÖFB-Cup-Ticket.

So sehen Sieger aus. Der SC Neusiedl am See holte sich verdient den Titel beim BFV-Cup-Finalturnier in Ritzing. Im Endspiel setzte sich die Truppe von Trainer Zeljko Ristic mit 2:1 gegen die Veranstalter durch und sicherte sich für die kommende Saison einen Startplatz im ÖFB-Cup.  |  NOEN, Heger

„Für mich und den SC Neusiedl ein großer Titel. Wir sind sehr glücklich und die Mannschaft hat sich das redlich verdient“, leuchteten die Augen Neusiedls Trainer Zeljko Ristic. Seine Truppe hat sich beim Finale des BFV-Cup in Ritzing tatsächlich die Krone aufgesetzt.

Im ersten Match wankten die Seestädter. Im Duell mit dem 2. Liga Nord-Klub Wimpassing stotterte der NSC-Motor und der Underdog lag plötzlich mit 2:0 vorne. Zehn starke Minuten reichten den Neusiedlern aber dann, um die Partie noch umzudrehen. Nach Steinacher-Flanke war Tomcak zur Stelle und erzielte den Anschlusstreffer. Den Ausgleich besorgte dann Christoph Kienzl, der einen Freistoß über die Mauer und ins Tor zirkelte. Schließlich ging die Partie ins Elfmeterschießen und da durfte sich der NSC bei Goalie Peter Hodulik bedanken. Der grün-weiße Panther parierte zwei Elfmeter und war somit der Matchwinner. Neusiedl stieg mit einem Score von 6:3 ins Finale auf.

Mit Konterfußball  zum Finalerfolg

Das zweite Match zwischen Ritzing und Oberwart wurde ebenfalls erst im Elfmeterschießen entschieden – Ritzing setzte sich mit 5:4 durch und war der klare Favorit im Finale gegen den NSC. „Wir haben uns aber taktisch sehr gut verhalten. Wir wollten die Ritzinger kommen lassen und selbst empfindliche Nadelstiche setzen“, berichtete Ristic. Mit Erfolg: Der NSC rang den Ostligisten nieder und siegte schlussendlich mit 2:1.

Das Spiel um Platz drei entschied Wimpassing mit 2:1 gegen Oberwart für sich. Die Südburgenländer gingen noch in Führung und Matthias Schmitz wurde ausgeschlossen. „Nach dem Ausschluss von Schmitz ging bei uns ordentlich die Post ab“, so Wimpassing-Trainer Robert Haager. Zum Matchwinner avancierte Thomas Reitprecht mit einem Doppelpack.