Erstellt am 22. Juni 2011, 00:00

Neusiedler holen Derdak. REGIONALLIGA OST / Sensationsmeldung: Patrick Derdak wechselt nach seinen Stationen bei den Werder Bremen Amateuren und LASK zurück zum SC Neusiedl am See.

Da ist er wieder! Patrick Derdak (im grünen Trikot) kehrt nach seinem Engagement bei Werder Bremen und dem Linzer ASK zu seinen Wurzeln zurück: Er kickt wieder für den SC Neusiedl.SCHNEEWEISS  |  NOEN
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SC NEUSIEDL AM SEE

VON CHRISTOPHER SCHNEEWEISS

Nachdem bereits in der Vorwoche mit Dragan Markic und Stefan Kaspar zwei Neulinge beim SC Neusiedl präsentiert worden waren, stießen nun drei weitere hinzu. Dabei erregt vor allem die Rückkehr von Patrick Derdak die größte Aufmerksamkeit. Der 21-Jährige spielte zuletzt beim LASK, davor war er bei den Werder Bremen Amateuren im Einsatz. „Seine beste Zeit erlebte er aber bei uns und die möchte er noch einmal aufleben lassen“, berichtete Co-Trainer Thomas Gumatz, der am Montag die Zusage des Stürmers erhielt. Außerdem neu beim NSC: Robert Sipötz, 33 Jahre alt und ein Tormann aus Ungarn, der im Falle eines Ausfalls von Adi Kaiser zum Zug kommen soll. Und der dritte Neuling heißt Dominik Friedl, der vom SC/ESV Parndorf in die Seestadt wechselt. Friedl kam zuletzt nur sporadisch bei der Ostliga-Truppe zum Einsatz – ein Kreuzbandriss setzte den Angriffsspieler längere Zeit außer Gefecht.

Neusiedl sucht weiterhin  einen Spielmacher

Das Transferprogramm ist aber noch nicht abgeschlossen. Der SC Neusiedl versucht nach wie vor, ein bis zwei Verstärkungen an Bord zu holen. Im Testspiel gegen Bundesliga-Neuling Admira Mödling nahm der NSC zwei serbische und einen französischen Kicker als Testspieler unter die Lupe. Eine echte Verstärkung hat Gumatz aber nicht entdecken können, „der einzige Lichtblick bei uns war Marcel Toth.“ Ja, richtig gelesen: Der Trainersohn und die ehemalige Schaltstelle im Neusiedler Mittelfeld kickte wieder für den NSC. Sein Vertrag mit Rapid Wien ist ausgelaufen, die Zukunft des Neusiedlers ist offen. Ob sein Comeback bei den Grün-Weißen aus der Seestadt nur von kurzer Dauer sein wird, wollte Gumatz nicht weiter kommentieren.

Übrigens testete Neusiedl zuletzt nicht nur gegen die Admira, sondern spielte auch in Bad Tatzmannsdorf gegen den ukrainischen Topklub Metallurg Donnetsk. Die Partie endete mit einem Achtungserfolg und einem 2:2-Remis. Die Tore steuerten Christoph Kienzl und Felix Wendelin bei. „Es war ein super Spiel von unserer Mannschaft“, meinte Gumatz, dem vor allem das Engagement der beiden Neulinge Freude machte. Sowohl Markic als auch Kaspar kamen zum Einsatz, „beide haben sich schon sehr gut eingefügt.“