Erstellt am 20. April 2011, 00:00

Neusiedler schon vier Spiele ohne Sieg. REGIONALLIGA OST / Die Seestädter stolpern sich weiter durch die Meisterschaft. Gegentore waren Gastgeschenke.

Nichts zu holen! Dominik Silberbauer (r. im Duell mit Mattersburgs Dominik Höfel) musste mit seiner Mannschaft die zweite Heimniederlage hintereinander hinnehmen. Gegen die Fohlen des SV Mattersburg setzte es eine 1:3-Pleite. CSW  |  NOEN
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VON CHRISTOPHER SCHNEEWEISS

NEUSIEDL - MATTERSBURG AMATEURE 1:3. Vier Partien Sieglosigkeit en suite kommen beim SC Neusiedl nicht oft vor. Da ließe sich Krisenstimmung bei den Seestädtern vermuten, doch denkste: Harald Toth bleibt seiner optimistischen Linie treu und schwört seine Truppe auf den kommenden Erfolg ein. „Denn der kommt jetzt bestimmt wieder“, ist er sich sicher. „Meine Mannschaft hat sich die aktuellen Niederlagen nicht verdient. Wir sind weit besser, als dies die Ergebnisse aussagen. Wir werden die Kurve kratzen.“

Das Hauptproblem der Neusiedler hat zwei Seiten: Zum einen bekommt der NSC zu leicht die Tore, so geschehen etwa beim 0:1 gegen die Mattersburg Amateure. Dominik Höfel konnte sich seelenruhig durch den Strafraum der Neusiedler tanzen, um dann aus spitzem Winkel abzuschließen. Übrigens gehört auch das 0:2 in die Kategorie „Gastgeschenk“. Tormann Peter Reiter spielte den Ball direkt einem Gegner zu Füßen, der lief auf ihn zu und verwertete trocken.

Auf der anderen Seite lässt die Chancenauswertung zu wünschen übrig. Wiederum konnten Juraj Skripec und Co. den Ball in aussichtsreicher Position nicht unterbringen. Ein Spiegelbild zur Partie gegen Waidhofen, die man zuhause 1:2 verlor und dabei gute Torgelegenheiten ausließ.

Die nächsten drei Spiele bestreitet der SC Neusiedl in der Bundeshauptstadt. Am Samstag geht es zur abstiegsgefährdeten Ostbahn XI (16 Uhr), am Dienstag steht das FAC Team für Wien auf dem Programm (19 Uhr), danach warten die Rapid Amateure. „Vielleicht ist es nicht so schlecht, dass wir jetzt gleich dreimal auswärts ran müssen“, meinte Toth, der bis auf den gesperrten Andreas Bauer gegen Ostbahn XI auf den ganzen Kader zurückgreifen kann. Selbst Daniel Gangl könnte nach seinem Kahnbeinbruch wieder zum Einsatz kommen. Toth: „Seine Rückkehr wäre ganz wichtig für uns. Er verkörpert mit seiner Einstellung derzeit genau das, was ich unter dem NSC verstehe: Laufstärke und Kampfgeist.“