Erstellt am 11. September 2013, 00:00

Nicht zu stoppen. SC/ESV Parndorf Amateure / Jennersdorf war kein Stolperstein: Parndorf ist weiterhin das Maß aller Dinge und siegte mit 3:0.

Abgeriegelt. Florian Kremser (r.) und seine Parndorfer Amateure ließen Jennersdorf so gut wie keinen Raum zur Entfaltung und konnten vorne entscheidende Nadelstiche setzen. Der 3:0-Sieg gegen die Südburgenländer ging voll in Ordnung. Schneeweiß  |  NOEN, Schneeweiß
Von Christopher Schneeweiß

PARNDORF AMATEURE - JENNERSDORF 3:0. Die Heidebodenfohlen ließen sich auch gegen das eingespielte und routinierte Team aus Jennersdorf nicht aus der Bahn werfen. „Wir haben sehr konzentriert gespielt, die Jungs haben das super gemeistert“, lobte Parndorf Amateure-Coach Richard Slezak seine Youngsters.

Die Stabilität seiner Mannschaft ist keine Selbstverständlichkeit: Gegen Jennersdorf schieden mit Tobias Schmickl (7.) und Maximilian Divljak (22.) gleich zwei Spieler verletzungsbedingt aus. „Wir mussten dann das System etwas umstellen, das hat uns aber nicht ins Wanken gebracht“, gewann Slezak den beiden Ausfällen etwas Positives ab.

Was sich dieses Mal zeigte: Die Parndorfer sind bei Standardsituationen bärenstark: Zunächst schoss Felix Wendelin seine Mannen nach einem Corner mit 1:0 in Front. Der Ball kam von Thomas Regner, verlängert von Alen Dedic.

Parndorf war bei Standards stark

Beim 2:0 war Mario Katzler zur Stelle und verwertete den Elfmeter eiskalt. Zuvor wurde Andreas Steinhöfer im Strafraum gelegt, „ein klarer Elfmeter“, meinte Slezak. Tor Nummer drei steuerte dann der aufgerückte Verteidiger Maximilian Gutschik bei, der eine Regner-Ecke per Kopf in die Maschen wuchtete.

„Ich bin froh, dass wir die drei Punkte geholt haben. Das war kein einfaches Match“, atmete Slezak tief durch. Seine Truppe ist nach wie vor an der Tabellenspitze und hat bereits sechzehn Zähler am Konto.

Vorschau: Nun geht es nach Stinatz, wo die Parndorfer noch eine Rechnung offen haben. Denn in der vorigen Saison setzte es bei den Südburgenländern eine 0:2-Schlappe. „Jetzt kommen wir natürlich mit einer breiten Brust und wollen dort punkten“, möchte Slezak, dass der Erfolgslauf seiner Mannschaft anhält. Das Spiel findet am Samstag, 17.30 Uhr statt. Fraglich sind bei den Parndorfern freilich die beiden verletzten Schmickl und Divlak.