Erstellt am 05. November 2014, 09:46

von Philipp Frank

Mesaros besiegte die Schach-Elite. Beim Event in Nickelsdorf war Florian Mesaros einmal mehr nicht zu bezwingen.

Florian Mesaros (M.) war beim Adolf-Kowarsch-Gedenkturnier in Nickelsdorf einfach nicht zu besiegen.  |  NOEN, Privat
Bei der diesjährigen elften Auflage des Adolf-Kowarsch-Gedenkturniers am Nationalfeiertag waren 48 Spieler in Nickelsdorf am Start. Zwei internationale Meister und vier FIDEMeister nahmen die ersten sechs Plätze der Startaufstellung ein und es entwickelte sich erneut ein Turnier mit sehenswertem Kampfschach.

Ausnahmetalent trumpfte erstmals in Runde drei auf

In der zweiten Runde kam es auf den Spitzenbrettern zur ersten großen Überraschung als Blackburne-Nickelsdorf-Haudegen Thomas Adler den ungarischen Fide-Meister Laszlo Schmikli bezwingen konnte. In Runde drei machte dann erstmals MK Florian Mesaros auf sich aufmerksam. Das Ausnahmetalent aus Neusiedl, hinter den sechs Meistern auf Rang sieben der Setzliste gestartet, bezwang den starken IM Alvir Aco.

Im vierten Durchgang kam es zur ungewöhnlichen Situation, dass der „Meister von Morgen“, Florian Mesaros, gegen IM Khaled Mahdy antrat. Diese schwierige Aufgabe löste die Burgenländische Nachwuchshoffnung mit einem Kampfremis im Turmendspiel.

Vor letztem Duell genügte Remis zum alleinigen Turniersieg

Nach sechs Runden führte MK Florian Mesaros mit 5,5 Punkten das Turnier an. Florian genügte also ein Remis zum alleinigen Turniersieg, sein Gegner FM Peter Sadilek vom Schachklub Tschaturanga musste allerdings gewinnen, um noch geteilter Sieger zu werden.

Mesaros gegen einen Meister-Spieler und wurde mit 6,5 aus sieben und einer unglaublichen Elo-Performance von 2622 hochverdienter Turniersieger. Bester Spieler unter 1600 Elo wurde Christoph Neuherz vom SK Gattendorf.