Erstellt am 20. Februar 2013, 00:00

NSC mit Kantersieg. BVZ Burgenlandliga / Die Neusiedler fertigten Halbturn mit 11:2 ab. Parndorf 1B absolvierte ein Trainingslager in der Slowakei. Von Christopher SchneeweißDer SC Neusiedl hat sich rehabilitiert.

Frische Kräfte. Alen Dedic (l.) und die Parndorfer 1B kamen vollmotiviert aus dem Trainingslager zurück und besiegten Schwadorf mit 5:2.Cornelius  |  NOEN

Nach der schweren 0:8-Niederlage gegen Ostligist Schwechat gingen die Seestädter wie von der Tarantel gestochen in die Partie gegen Halbturn und fertigten den 2. Liga Nord-Klub mit 11:2 ab. Ein absolutes Glanzlicht in diesem entfesselnden Auftreten des NSC war Marco Baumholzer, der sich langsam aber sicher zum Führungsspieler in der jungen Mannschaft mausert. „Es gefällt mir, welche großen Schritte er nach vorne macht“, kommentierte Trainer Richard Niederbacher die Topleistung seines Offensivmannes, der gleich vier Tore schoss. Zudem darf sich der Coach über eine baldige Rückkehr von Routinier Markus Dombi freuen, dessen Nasenbeinbruch gut zu verheilen scheint. Kniffliger ist die Angelegenheit aber bei Christoph Kienzl, der sich nun einer Knieoperation unterziehen muss.

Bergauf geht es beim SC/ESV Parndorf 1B. Die Heideboden-Fohlen haben viel Kraft und Spiellaune im slowakischen Trainingslager getankt. Dort gab es zwei Highlights: Zum einen wurde ein sehr intensives Testmatch gegen den slowakischen Ostligisten Topolcany bestritten. „Das war vom Leistungsniveau her wie ein Meisterschaftsspiel für uns“, kommentierte Sektionsleiter Hubert Kremener die 1:3-Niederlage. Zum anderen wurde der bereits zur Tradition gewordene „Hubert-Kremener-Cup“ auf der Play Station ausgetragen. Siegreich waren bei diesem Turnier die beiden „Nerds“ Alen Dedic und Patrick Pail. Wieder im Lande besiegte die 1B die Schwadorfer dann auf deren Kunstrasenanlage mit 5:2.

Der FC Winden absolvierte nach einer witterungsbedingten Trainingswoche ohne Ballkontakt ein Testmatch gegen Breitenbrunn, das mit 3:1 gewonnen werden konnte. Was für Trainer Thomas Achs dabei besonders wichtig war: „Die neuen Spieler sind schon voll in der Mannschaft integriert. Wir sind diesbezüglich sehr zufrieden.“