Erstellt am 03. März 2016, 05:04

von Philipp Frank

Nyikos zeigte auf. In Wolfsberg schaffte es Eva Nyikos vom TC Mönchhof bis ins Semifinale.

Das burgenländische Trio zeigte bei den Österreichischen Hallenstaatsmeisterschaften ordentlich auf: Karoline Kurz, Eva Nyikos und David Pichler (v.l.).  |  NOEN, zVg

Bei den Hallenmeisterschaften zeigte diesmal gleich ein burgenländisches Trio auf. Neben Eva Nyikos vom TC Mönchhof schafften es auch David Pichler (TC Sankt Margarethen) und Karoline Kurz (TC Sport-Hotel Kurz) ins Halbfinale.

Nyikos meisterte in Kärnten ihre ersten Spiele souverän und zog mit einem 6:3- und 6:2-Erfolg gegen Katharina Knöbl vom Post SV Tennis (WTV) ins Semifinale ein. Dort wartete mit Marlies Szupper vom T.V. Wiener Neudorf ein unschlagbarer Gegner. Die Niederösterreicherin ließ Nyikos kein einziges Game und fertigte sie mit 6:0 und 6:0 ab. Szupper sicherte sich auch später den Titel bei den Damen. Im Finale setzte sie sich übrigens gegen Karoline Kurz mit 6:2 und 6:2 souverän durch.

Nyikos: „Überglücklich über jeden Sieg“

Dennoch war das Resümee von Eva Nyikos sehr positiv: „Ich bin sehr zufrieden. Alle Matches waren ziemlich eng, aber ich war jedes Mal überglücklich, dass ich gewonnen habe. Schon beim Sieg gegen Christina Wolfgruber habe ich mich riesig gefreut, weil ich bis jetzt noch nie gegen sie gewonnen habe – und dann ausgerechnet bei den Staatsmeisterschaften“, so die Mönchhoferin stolz, und fügte an:

„Und dass ich dann gegen Katharina Knöbl gewonnen und ins Halbfinale eingezogen bin, war noch einmal ein großer Erfolg. Vor allem war das Match viel enger, als es das Ergebnis sagt. Gegen Marlies Szupper hatte ich wenig Chancen, weil bei ihr alles aufgegangen ist – von Netzroller bis Linienbällen und kaum Fehler. Sie war eindeutig stärker.“