Erstellt am 04. Mai 2016, 09:52

von Christopher Schneeweiß

Pammer sagte ade. Coach Norbert Pammer nahm den Hut. Bis Sommer sind nun Gerhard Wodicka und Harald Nakovitz am Ruder.

Vom Mentor zum neuen Chef. Gerhard Wodicka (l.) stand Wallerns jetzigem Ex-Trainer Norbert Pammer (r.) stets mit Rat und Tat zur Seite. Jetzt spielt er für den Verein den »Feuerwehrmann«. Wodicka gilt beim USC als Galionsfigur und führte den Verein von der 2. Klasse Nord bis in die BVZ Burgenlandliga.  |  NOEN, Schneeweiß

Norbert Pammer ist am Dienstag als Trainer des USC Wallern zurückgetreten. „Das war für uns alle eine Überraschung“, sagt Obmann Stefan Michlits, der mit dem beliebten Coach gerne weitergearbeitet hätte. „Bei uns gab es keine Trainerdiskussion, von daher finde ich es schade.“

Pammer: „Muss meine Akkus neu aufladen“

Der Abschied sei Pammer sehr schwer gefallen: „Ich kann der Mannschaft nicht mehr weiterhelfen, sie braucht einen neuen Impuls. Und meine Akkus sind leer, ich brauche eine Pause.“ Der 36-Jährige möchte sich zurückziehen und erst einmal Abstand gewinnen. „Ich wünsche der Mannschaft alles Gute.“

Trainiert werden die Wallerner fortan von Gerhard Wodicka und Harald Nakovitz, die bis dato an der Seite von Pammer geholfen und auch den U23-Betrieb gesichert hatten. „Bei Gerhard möchte ich mich ganz besonders bedanken. Er hat mir schon als Spieler und jetzt als Trainer sehr viel beigebracht“, sagte Pammer.

"Wir werden es schaffen"

Wodicka ist beim USC freilich kein unbeschriebenes Blatt. Er gilt als Ziehvater der jetzigen Mannschaft, hatte Kicker wie Christoph Müllner und Gerald Thüringer schon im Nachwuchs unter seinen Fittichen. Als Kampfmannschaftstrainer führte er die Wallerner von der 2. Klasse Nord bis in die BVZ Burgenlandliga.

Er war in Wahrheit nie vom Team weg und arbeitete stets im Hintergrund. Auch dieses Mal wäre Wodicka gerne in der zweiten Reihe geblieben. „Wir haben ihn aber Gott sei Dank überreden können. Er macht das Ganze nicht für sich selbst, sondern für den Verein“, so Michlits. Klassenerhalt? „Wir müssen es nicht schaffen, aber wir werden es“, ist der Obmann zuversichtlich.

Nächste Aufgaben: Morgen Donnerstag müssen die Wallerner in Klingenbach ran (17 Uhr). Am Samstag steht die Auswärtspartie gegen Draßburg (18 Uhr) auf dem Plan.