Erstellt am 12. August 2015, 09:02

von Martin Ivansich

Das letzte Major steht an. Für Bernd Wiesberger steht mit dem PGA Championship ab Donnerstag das letzte Major-Turnier des Jahres am Programm. Beim WGC-Turnier in Akron war seine Form gut.

Bernd Wiesberger geht fokussiert in die nächsten Tage. Er will, ähnlich wie letztes Jahr, eine gute Rolle beim PGA Championship spielen.  |  NOEN, Erich Marschik

Für Bernd Wiesberger war das WGC Bridgestone Invitational eine gelungene Generalprobe für seinen letzten Major-Auftritt im Kalenderjahr 2015. Erst zum zweiten Mal war er bei diesem Turnier am Start und hatte vor dem Wochenende auch ordentlich zu kämpfen.

Mit einem Gesamtcore von fünf über Par verliefen die ersten beiden Tage nicht gerade nach Wunsch. Dann aber wurde der Wille und der Kampfgeist des Burgenländers belohnt. Mit einer tollen Darbietung (66er-Runde, 4 unter Par) spielte er einen exzellenten Moving Day und durfte dann am Finaltag gemeinsam mit Jordan Spieth in einem Flight abschlagen. Mit einer 69-Runde blieb der 29-Jährige erneut unter Par und belegte am Ende den geteilten 25. Rang.

Kein Anreisestress zum Major-Turnier

„Ich bin froh, dass ich nach dem durchschnittlichen Start noch unter Par gespielt habe. Mit zwei roten Runden war auch das Wochenende zufriedenstellend. Es hat Spaß gemacht mit Jordan in einem Flight zu spielen und ich freue mich schon auf die PGA Championship“, so Wiesberger. Den Sieg in Ohio sicherte sich der Ire Shane Lowry.

Weiter geht es für den Oberwarter bereits am Donnerstag, wenn die PGA Championship über die Bühne geht. Im Vorjahr zeigte er in Kentucky eine starke Leistung, wurde geteilter Fünfzehnter. Heuer findet das vierte Major-Turnier des Jahres in Wisconsin (Whistling Straits) statt. Als kleiner Vorteil könnte sich erweisen, dass Anreisestress und Jetlag wegfallen.

In der Weltrangliste verlor Wiesberger einen Rang, steht aber weiterhin unter den Top 30 auf Platz 26. An der Spitze der Welt thront immer noch der Nordire Rory McIlory vor dem US-Amerikaner Jordan Spieth. Im Race to Dubai bleibt Wiesberger auf dem vierten Platz.