Erstellt am 08. April 2014, 23:59

von Martin Ivansich

Podest knapp verfehlt. Weltcup / Das Nacra17-Duo Tanja Frank und Thomas Zajac belegte in Mallorca PLatz vier. Die 470er blieben diesmal weit zurück.

Nach der windarmen Qualifikation und einer stürmischen Finalserie wurde den Finalisten des Palma-Weltcups beim Medal Race wieder Schonkost in Form von sechs bis zehn Knoten Wind serviert. Thomas Zajac und Tanja Frank beendeten ihr Medal Race auf Rang sieben und damit die Nacra17-Konkurrenz auf dem starken vierten Rang. Der Sieg ging an die Franzosen Besson/Riou, den Österreichern fehlen lediglich sechs Punkte auf Bronze.

„In unserer Klasse hat sich über den Winter extrem viel getan, es sind einige neue Topteams dazugekommen, die Dichte ist wesentlich breiter geworden. Wir hatten zu Beginn der Woche leichte Probleme, sind dann aber von Tag zu Tag sicher geworden und hatten speziell in der Finalserie starke Momente. Das heutige Medal Race war extrem feldtaktisch durchzogen, es ging viel mehr um die Kontrolle als ums Segeln. Wir wurden selten alleine gelassen und konnten uns nicht immer aus der Umklammerung befreien“, resümierte Thomas Zajac.

„Das war diesmal  einfach zu wenig“

„Wir haben uns hier die ganze Woche über sehr schwer getan und sind entsprechend unzufrieden. Die Qualifikation war eine Katastrophe, das Finale ist dann eine Spur besser verlaufen, aber unterm Strich war das viel zu wenig und nicht das, was wir können“, so Matthias Schmid zum Auftritt der 470er mit seinem Kollegen Florian Reichstädter. Letztendlich kamen die beiden nicht über Platz 19 hinaus.

Nach Qingdao, Perth, Miami und Palma wird die nächste und gleichzeitig letzte Weltcup-Regatta dieser Saison im französischen Hyeres ausgetragen. Gesegelt wird von 19.-26. April. Danach richtet sich der Blickpunkt der Segler ganz klar auf den großen Höhepunkt der Saison: Der Weltmeisterschaft in Santander (Spanien), die von 8. bis 21. September über die Bühne gehen wird.