Erstellt am 15. Oktober 2013, 01:24

Podestplatz für 470er. Dritter / Matthias Schmid und Florian Reichstädter segelten beim Europa-Cup aufs Stockerl. Tanja Frank und Thomas Zajac wurden Sechste.

Von Martin Ivansich

SEGELN / Das Europa-Cupfinale vor La Rochelle ging publikumswirksam, weil unmittelbar unter Land zu Ende, brachte neuerlich wenig Wind mit sich und bescherte den burgenländischen Oesv-Seglern starke Ergebnisse. Für Matthias Schmid und Florian Reichstädter endet der Ausflug an die französische Atlantikküste am Podest.

Mit Rang fünf im Medal Race Stockerlplatz verteidigt

Das Duo, Neunte der London-Spiele und Nummer zwei der Weltrangliste, beendete das Medal Race auf Platz fünf, damit verteidigten die Wiener in Diensten des Yachtclub Breitenbrunn ihren dritten Gesamtrang.

„Es war heute ein beinharter Kampf gegen Gegner, die sehr aggressiv und unangenehm sind. Wir haben gut Paroli geboten, die Nerven behalten und das Podest verteidigt, das war das Ziel. Es erreicht zu haben stimmt uns sehr positiv. Wir hängen jetzt noch eine Testwoche in Santander an, da wir dieses Revier in Hinblick auf die Quotenplatz-WM 2014 noch besser kennenlernen wollen“, zog Matthias Schmid Bilanz.

Ein schwacher Tag verhinderte Spitzenplatz für Zajac/Frank

Das Nacra17-Duo Tanja Frank (Union Yachtclub Neusiedl) und Thomas Zajac (Burgenländischer Yachtclub) zeigte über weite Strecken eine hervorragende Leistung und lag zwischenzeitlich sogar in Führung.

Ein mäßiger Samstag, wo man in drei Wettfahrten nicht unter die Top-Ten segelte, kostete letztendlich einen Platz auf dem Siegertreppchen. Thomas Zajac und Tanja Frank zeigten im Medal Race mit Platz drei dann nochmals auf und beendeten die Nacra17-Konkurrenz auf Rang sechs.

„Wichtig war, dass wir im Medal Race wieder unsere Leistung abrufen konnten, wir sind gut gestartet, waren immer vorne im Spiel und sind mit dem Rennen zufrieden. Unterm Strich hat uns ein rabenschwarzer Tag das Podest gekostet, das passiert uns nicht zum ersten Mal und daran müssen wir arbeiten“, so Zajac. Für die Weltranglisten-Ersten geht es nach einer Pause mit Materialtests im Winter in Sardinien weiter.