Erstellt am 01. Februar 2012, 00:00

Premiere zur richtigen Zeit. SEGELN / Eva Maria Schimak und Lara Vadlau schafften erstmals in ihrer Karriere den Einzug in ein Medal Race der besten Zehn.

Während die 49er-Asse Nico Delle Karth und Niko Resch beim US-Weltcup vor Miami ihren dritten Weltcupsieg feierten, überraschten auch die Neusiedlerin Eva Maria Schimak und ihre Kärntner Partnerin Lara Vadlau.

Die 470er-Damen qualifizierten sich erstmals in ihrer noch jungen, gemeinsamen Karriere für eine Medal-Race-Entscheidung und ließen in dieser mit Rang fünf namhafte Konkurrentinnen alt aussehen. So kamen unter anderem die US-Girls Armanda Clark und Sarah Lihan (Nummer elf der Welt) sowie die Deutschen Kathrin Kadelbach und Friederike Belcher (Nummer zwölf der Welt) nach dem erfolgshungrigen Duo ins Ziel.

Mit zehn Top-Ten-Resultaten aus elf Wettfahrten belegten Schimak und Vadlau somit Platz neun im Gesamtklassement - der bisher größte Erfolg des Duos.

Hans Spitzauer segelte  mit neuem Partner

„Die Woche war richtig gut. Wir sind für unseren Einsatz belohnt worden, haben zusätzliches Selbstvertrauen getankt und bewiesen, dass wir mit der Weltspitze phasenweise Schritt halten können. Natürlich wartet noch eine Menge Arbeit auf uns, aber dieser Etappensieg beflügelt ungemein“, sprach Lara Vadlau aus, was sich beide dachten.

Auch ÖSV-Trainer Georg Fundak war mit seinen Mädels mehr als zufrieden: „Lara und Eva Maria sind auf einem guten Weg.“

Hans Spitzauer feierte vor Miami indes sein Comeback mit neuem Partner. Gemeinsam mit Gerd Habermüller belegte der Neusiedler am Ende der Star-Konkurrenz den guten 13. Platz, wobei die Platzierung für Spitzauer nebensächlich war: „Der Blick auf die Ergebnisliste war für uns eher sekundär. Im Vordergrund stand eher die Leistung und die Frage, wie Gerd und ich zusammen funktionieren. Wir haben uns sukzessive gesteigert, die Harmonie im Cockpit ist augenscheinlich. Jetzt gilt es, Trainingsmeilen zu sammeln.“

TOP-THEMA