Erstellt am 17. August 2016, 10:22

von Martin Ivansich

Kienzl sorgte für entscheidendes Tor gegen Stadlau. Patrick Kienzl sorgte in der zweiten Halbzeit für das entscheidende Tor gegen Stadlau und somit den ersten Sieg.

Angeschrieben. Maximilian Divljak (r.) und seine Neusiedler Kollegen fuhren im ersten Heimspiel der laufenden Saison den ersten vollen Erfolg ein. Gegner Stadlau wurde mit 1:0 bezwungen. Weiter geht es für den NSC am kommenden Freitag in Wien, wo man auf den Sportklub trifft. Im Vorjahr gab es gegen den Traditionsklub aus Dornbach keine Niederlage und vier Punkte.  |  BVZ, Martin Ivansich

NEUSIEDL - STADLAU 1:0. Der NSC war nach der Auftaktniederlage gegen die Austria Amateure auf Wiedergutmachung eingestellt. Keine einfache Aufgabe gegen die starken Stadlauer. Und die Wiener waren es auch, die in Halbzeit eins das Tempo machten. Stadlau hatte mehr vom Spiel, kam aber gegen die stabile Neusiedler Defensive selten zu gefährlichen Torszenen. „Wir haben Philipp Steiner, der angeschlagen war, vorgeben müssen. Deshalb hat es kleine Umstellungen gegeben“, so Manfred Wachter.

Nach dem Seitenwechsel brachte NSC-Trainer Manfred Wachter Patrick Kienzl für Maximilian Divljak. Und der neue Mann brachte auch Schwung in das heimische Offensivspiel. Zunächst musste aber noch Neusiedls Schlussmann Philipp Schirmböck in höchster Not einspringen. Er parierte einen Versuch von Stadlaus Osman Bozkurt glänzend.

„Es war eine sehr ordentliche Leistung“

Kienzl machte es besser. Er stand nach schöner Kombination mit Gabor Markus alleine vor Stadlaus Schlussmann Benjamin Neckam, umkurvte diesen und traf aus spitzem Winkel zum entscheidenden 1:0. „Der Auftritt der Mannschaft war sehr ordentlich. Wir haben gegen einen starken Gegner ein gutes Spiel absolviert“, freute sich Coach Wachter.

Am kommenden Freitag geht es für die Bezirkshauptstädter erneut gegen ein Wiener Team. Johannes Seywerth und Co. müssen auswärts beim Wiener Sportklub antreten. Dort könnte der zuletzt angeschlagene Philipp Steiner wieder eine Option sein. „Er ist wieder im Training und für uns ein wichtiger Spieler“, so Wachter, der sonst auf keinen Spieler verzichten muss, aber ein schwieriges Spiel erwartet: „Beim Sportklub sind immer viele Zuschauer. Sportklub hat erst einen Punkt, steht deshalb schon ein wenig unter Druck. Wir haben bereits angeschrieben, wollen aber auch aus Dornbach etwas mitnehmen.“

In der letzten Saison gab es in Neusiedl ein 4:4, in Wien siegte der NSC 3:1.