Erstellt am 08. Oktober 2013, 02:09

Schimak chancenlos. Lernphase / Die „Umsteigerin“ Eva Maria Schimak musste beim Wettkampf in Rizhao bei schwierigen Wetterverhältnissen Lehrgeld zahlen.

Für Eva Maria Schimak steht in der ersten Saison im Laser Radial der Lernfaktor an erster Stelle. Die Neusiedlerin hatte bei der Weltmeisterschaft in Rizhao (China) bei schwierigen Leichtwindverhältnissen keine Chance, um auf diesem für sie neuen Terrain im Spitzenfeld zu reüssieren. Foto: Oesv/Marsano  |  NOEN, OeSV/Maximilian Kiefhaber
Von Michael Schneeberger

SEGELN / Die Neusiedlerin Eva Maria Schimak bestreitet ihre erste Saison im Laser Radial, daher stand auch in Rizhao (China) der Lernfaktor für die Seglerin über allem. Schimak segelte am fünften WM-Tag bei schwierigen Leichtwindverhältnissen, starken Drehern und einer gewaltigen Strömung auf die Plätze 28 und 19. Die komplexen Bedingungen erschwerten die Aufgabe auch für einige Mitfavoriten.

„Segle zu viel mit der Brechstange“

Die 26-Jährige rangierte vier Wettfahrten vor Schluss auf Zwischenrang 57. Schimak sagte zu ihrer Performance nach fünf Wettkampftagen: „Es war schon klar, dass ich nach so kurzer Anlaufzeit keine Bäume ausreißen kann, dennoch bin ich unzufrieden, da ich hier mein Potenzial zu selten zeigen konnte. Ich tue mir mit dem Revier extrem schwer, hinzu kommt, dass ich zu viel mit der Brechstange segle. Ich weiß was ich über den Winter zu tun habe, zunächst möchte ich mich aber mit Anstand aus China verabschieden.“

Spannung vor dem letzten Wettkampftag

Am vorletzten Tag der Laser Radial Weltmeisterschaft vor Rizhao segelte Eva Maria Schimak auf die Plätze 26 und 34 und belegte nach zehn von zwölf Wettfahrten den 58. Platz. Auf Platz eins rangierte zu dieser Zeit die Kroatin Tina Mihelic, die dank der Plätze eins und zwei den ersten Rang erkämpfte.

Die Medaillenfrage wurde auf den letzten Tag verschoben, da noch zwei finale Wettfahrten auf dem Programm standen.

Wettkampf auf Rang 69 beendet

Die Neusiedlerin meinte vor dem letzten Tag: „Das WM-Revier bleibt sehr herausfordernd, die hohen Wellen bei den vorherrschenden Leichtwinden mit der Jolle auszusteuern ist für mich absolutes Neuland, entsprechend schwierig ist es für mich, das Boot schnell zu segeln. Ich habe noch zwei Wettfahrten vor mir und werde mich bemühen, das Maximum herauszuholen.“

In den beiden letzten Wettfahrten belegte Schimak die Ränge 21. und 28. und beendete den Wettkampf auf Platz 69. „Trotzdem war China eine wichtige Reise, da ich viel dazu gelernt habe“,so Schimak.