Erstellt am 04. September 2013, 08:56

Schimak in der Silberflotte. Drei Tage, sechs Wettfahrten, ein Cut – bei der Segel-EM in der Laser-Radial-Klasse in Irland wurde das Feld in Gold- und Silberflotte geteilt. Eva-Maria Schimak verpasste den angepeilten Sprung in die erste Hälfte.

 |  NOEN, Maximilian Kiefhaber
Die EM in Dun Laoghaire, einem Vorort von Dublin, hatte für die Neusiedlerin Eva-Maria Schimak am Sonntag denkbar schlecht begonnen. Bei böigem und stark drehendem Wind folgte Rang 35 in der ersten Wettfahrt eine Kenterung in der zweiten, die eine mögliche Top-Platzierung zunichte machte. Am Der Montag verlief vorerst viel besser.

Wind verhinderte die notwendige Rangverbesserung

Schimak führte zwischenzeitlich und beendete das dritte Rennen schließlich auf dem starken achten Rang. In der vierten Wettfahrt nahm die Burgenländerin zu hohes Risiko, was eine weitere Kenterung und Platz 38 zur Folge hatte.

Nach zwei Tagen lag Schimak somit auf Gesamtrang 54 und benötigte in den zwei gestrigen Qualifikations-Wettfahrten eine Verbesserung um sieben Plätze. Doch sie hatte mit dem böigen Wind abermals Probleme und beendete die Qualifikation auf Platz 53.

Am Montag zu viel gewollt

„Am Sonntag bin ich mit den Bedingungen nicht gut zu Recht gekommen. Am Montag war die erste Wettfahrt okay, in der zweiten hab‘ ich nach einem schlechten Start zu viel gewollt, daher die Kenterung. Und am Dienstag war ich auf der Kreuz schnell, habe aber am Vorwindkurs Probleme gehabt“, analysierte Schimak.

Bis Freitag stehen in der Gold- und der Silberflotte jeweils sechs weitere Final-Wettfahrten auf dem Programm. Eva-Maria Schimak zeigte sich zuversichtlich und meinte: „Jetzt muss ich nach vorne schauen und zeigen, was ich kann.“