Erstellt am 19. März 2014, 11:21

von Christopher Schneeweiß

Schlusslicht besiegt. BVZ Burgenlandliga | Auftrag ausgeführt: Der SC Neusiedl hat die Pflichtübung geschafft und Sigleß mit 4:2 bezwungen.

Bitterböse. Das war Neusiedl-Trainer Zeljko Ristic im Spiel gegen Sigleß. »Drei Elfmeter wären für uns zu pfeifen gewesen«, war sein Ärger über die Schiri-Leistung groß. Foto: Bernhard Fenz  |  NOEN, Bernhard Fenz
Von Christopher Schneeweiß

SIGLESS – NEUSIEDL 2:4. Die Neusiedler haben nach dem verpatzten Auftakt gegen Güssing (0:1) eine Trotzreaktion gezeigt und drei wichtige Auswärtspunkte in Sigleß geholt. Das Tabellenschlusslicht machte es den Seestädtern allerdings schwer und ging zweimal in Führung.
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Beim 0:1 ließ sich Markus Budim zu einem unnötigen Foul hinreißen. Der daraus resultierende Freistoß führte zur raschen Führung der Hausherren. Ein Eigentor, ebenfalls aus einer Standard-Situation, bescherte den Ausgleich des NSC. Doch wiederum waren es die Sigleßer, die in Führung gingen. Bei einem Eckball vergaß Markus Rühmkorf aufs Decken, Lukas Strba sagte danke und netzte ein.

Aufregung trotz Sieg: „Drei Elfmeter wären zu pfeifen gewesen“

„Danach haben wir aber Moral gezeigt, die Leistung war in Ordnung“, meinte NSC-Trainer Zeljko Ristic. Er durfte unmittelbar nach dem 1:2 den Ausgleich bejubeln, als Sascha Steinacher nach Rümkorf-Vorlage einnetzte. Es folgte schließlich das 3:2 durch den aufgerückten Markus Dombi, der einen Kienzl-Corner zu verwerten wusste. Das 4:2 besiegelte schließlich Marian Tomcak, der eine Steinacher-Vorlage eiskalt verwertete.

Warum Ristic trotzdem in Halbzeit zwei etwas gereizt war? „Drei Elfmeter wären zu pfeifen gewesen. Einmal wurde Rühmkorf gefoult und hat fast einen Salto geschlagen. Für mich unverständlich, warum das nicht geahndet wurde“, erklärte der Neusiedler Cheftrainer.

Nächstes Spiel: Am Freitag geht es um 19.30 Uhr gegen den UFC St. Georgen zur Sache. Ein bärenstarker Gegner, der zuletzt Purbach mit 3:0 auseinandernahm. Ristic war bei diesem Match vor Ort und hat sich eifrig Notizen gemacht. Seine Einschätzung: „Wer die Tiefe besser verteidigt und gleichzeitig offensiv die besseren Akzente setzt, gewinnt die Partie.“

St. Georgen spiele ein ähnliches 4-3-3-System wie Neusiedl, „wir müssen laufen und kämpfen. Mit Vollgas“, weiß Ristic, der nach wie vor auf Tormann Adi Kaiser und seinen Mittelfeldakteur Marco Baumholzer verzichten muss.