Erstellt am 12. Januar 2011, 00:00

Schöll coacht jetzt Winden. FC WINDEN / Der FC Winden hat nun endlich einen neuer Trainer. Feitsch bleibt als Spieler.

Erfahrung. Als Spieler war Hans Schöll bei Admira Wacker und beim SC Eisenstadt in der Bundesliga tätig. Heute kann man ihn - wenn überhaupt - noch bei diversen Auswahlspielen (im Bild beim Hallenmasters 2009) bewundern.  |  NOEN
x  |  NOEN

VON CHRISTOPHER SCHNEEWEISS

Spät, aber doch: Der FC Winden hat einen neuen Trainer gefunden: Hans Schöll. Der 53-jährige Mörbischer spielte in seiner aktiven Zeit bei Admira Wacker und dem SC Eisenstadt in der Österreichischen Bundesliga. Danach war Schöll jahrelang hinweg Trainer bei burgenländischen Mannschaften wie dem SC Eisenstadt oder dem ASK Baumgarten. Mit beiden Teams konnte er auch den Meistertitel erringen, ebenso mit dem SV Mörbisch. Als Coach der Amateure des SV Mattersburg traf er in der BVZ Burgenlandliga übrigens auch schon auf den FC Winden, „dessen Entwicklung er seither interessiert verfolgt hat“, wie auf der Homepage des FC zu lesen ist.

Milletich: „Er wird uns mit  seiner Routine weiterhelfen“

„Er ist ein Topmann und echter Fußballexperte“, streute Obmann Franz Milletich seinem neuen Coach Rosen. „Ich erwarte mir, dass er uns mit seiner Routine auf den richtigen Weg bringt.“ Gerade im Abstiegskampf sei es wichtig, so Milletich, einen erfahrenen Mann auf der Betreuerbank zu haben. „Und er weiß ganz genau, auf was es jetzt ankommt. Ich bin davon überzeugt, dass wir den richtigen Mann geholt haben.“

Nun wird beim FC auch die Kaderplanung in die Gänge kommen. „Kracher“ sollen aber keine nach Winden geholt werden. Milletich: „Unser Ziel ist es, den Kader zu erweitern. Wenn wir das hinbekommen, schaut es ganz gut aus.“ Zumal Leithammel Stefan Feitsch weiterhin in Winden bleibt, was nach seinem Aus als Spielertrainer gar nicht so sicher schien.

Schöll geht mit Elan ans Werk. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, erläuterte er im Gespräch mit der BVZ. „Ich kenne die Mannschaft leider noch nicht zur Gänze, ein paar Spieler sind mir aber ein Begriff. Qualität muss von daher vorhanden sein“, lautet seine erste Einschätzung. Nächsten Montag wird er beim Trainingsstart zum ersten Mal zur Mannschaft sprechen.