Erstellt am 25. April 2012, 00:00

Schwerer Abschied. 1. KLASSE NORD / Podersdorfs Trainer Heinz Fleischhacker zog einen Schlussstrich.

Wolfgang Rath agiert in nächster Zeit in Doppelfunktion.  |  NOEN
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VON ANGELA PFALZ

Heinz Fleischhacker trat nach der 1:4-Niederlage Podersdorfs gegen Zurndorf als Trainer zurück. Bereits in der Vorwoche hatte er überlegt, diesen Schritt zu setzen, sich dann aber doch überreden lassen weiterzumachen – jedoch unter der Voraussetzung, dass die Spieler im nächsten Match eine Reaktion zeigen. „Ich wollte, dass sie für den Trainer spielen. Es haben aber nur ein paar wirklich alles gegeben“, so Fleischhacker, dessen Entschluss nach dem Spiel dann feststand: „Es ist von mir aus nicht mehr gegangen, ich habe sehr viel Energie aufgewendet, aber jetzt muss ein Schnitt erfolgen.“ In der Kabine flossen nach dem Spiel sogar Tränen, Spieler und Funktionäre versuchten Fleischhacker zum Bleiben zu bewegen. „Er kann nichts dafür, dass die Mannschaft dort steht. Es tut weh, er ist ein guter Trainer und ein guter Mensch“, so ein sichtlich geknickter Sektionsleiter Wolfgang Rath über Fleischhacker.

Wolfgang Rath bis zum  Saisonende Interimstrainer

In den verbleibenden acht Runden wird er die Mannschaft gemeinsam mit Bruder Daniel Rath trainieren. „Es bringt nichts, jetzt einen neuen Trainer zu holen, der die Mannschaft womöglich gar nicht kennt“, meint Rath.

Die Podersdorfer befinden sich mitten im Abstiegskampf, zwei Punkte vor Weiden und nun nur noch drei vor dem Tabellenschlusslicht aus Pamhagen.