Erstellt am 18. März 2015, 09:24

von Martin Ivansich

Eine starke Ausbeute. Elena Guttmann schwamm bei der österreichischen Hallenmeisterschaft zu fünf Siegen, Lena Grabowksi stand zweimal am obersten Podest.

Herausragende Form. Lena Grabowski stellte bei den Österreichischen Meisterschaften in Innsbruck ihre Klasse unter Beweis. Sie sicherte sich zwei Meistertitel.  |  NOEN, Privat
Die Weidenerin Elena Guttmann vom Schimmverein Schwechat räumte bei ihrem Abschied aus der Jugendklasse ordentlich ab.

Mit Siegen über 100 Meter und 200 Meter Brust, 200 Meter Schmetterling, sowie 4x50 Meter Freistil- und 4x50 Meter Lagen-Staffel krönte sie sich zur fünffachen österreichischen Meisterin. Zum Abschluss der Jugendklasse (Jahrgang 2001) mit den Langbahnmeisterschaften im Sommer wird sie wohl nicht mehr an den Start gehen, da zeitgleich in Tiflis (Georgien) das European Youth Olympic Festival stattfindet. Ein erster Gradmesser mit Ihrer internationalen Konkurrenz (Jahrgänge 2001 und 2002) wird das Multinations Youth Meeting in Portugal in zwei Wochen sein, wofür der ÖSV ein Team von fünf Schwimmerinnen entsendet. Mit dem Ziel, die Limitzeiten für Tiflis zu erbringen.

Grabowski sicherte sich zwei Meistertitel

Ebenfalls zum richtigen Zeitpunkt in Topform präsentierte sich Lena Grabowski. Über die Rückenbewerbe war die junge Sportlerin der Schwimmunion Neusiedl am See (SUNS) nicht zu biegen. Sowohl über 100 Meter als auch über 200 Meter schlug sie als Erste an. Die längere Distanz beendete sie in 2:27,61 Minuten gar in neuer Burgenländischer Jugendrekordzeit. Eine dritte Goldmedaille blieb der Parndorferin verwehrt. Im Bewerb 100 Meter Schmetterling wurde sie als Schnellste wegen eines Frühstarts disqualifiziert.

Zum Trost holte sie jeweils Silber über 200 und 400 Meter Lagen sowie 400 Meter Freistil. Trainer Hans Christian Gettinger freute sich vor allem über den gewaltigen Leistungssprung seines Schützlings: „Das erhöhte Trainingspensum seit September hat sich gelohnt. Trotzdem wir das Training vor den Meisterschaften krankheitsbedingt reduzieren mussten, hat Lena in fast allen Bewerben persönliche Bestzeit erreicht.“

Mit mittlerweile acht österreichischen Meistertiteln (seit 2013) ist Lena Grabowski vor allem für ihre jüngere Schwester Julia ein großes Vorbild. Nun durfte die 10 Jährige erstmals selbst bei den Österreichischen Nachwuchsmeisterschaften an den Start gehen. Mit einer Bronzemedaille über 200 Meter Brust, einen fünften und einen sechsten Platz legte sie mehr als nur eine Talentprobe ab.