Erstellt am 04. April 2012, 00:00

Segel-Asse reif für die Insel. SEGELN / Vor Mallorca begann am Montag die europäische Segelsaison. Der ÖSV ist mit 15 Athleten stark vertreten.

VON MICHAEL PINTER

Nach den Entscheidungen von Melbourne (Australien) und Miami (USA) übersiedelte der Weltcup-Tross zum ersten Mal in dieser Saison nach Europa. Auf Mallorca, der spanischen Baleareninsel, steigt seit Montag das dritte Tourevent, die 43. Trofeo Princesa Sofia Mapfre. Dieses ist den österreichischen Segel-Assen gut in Erinnerung, konnte in der Vergangenheit doch schon der eine oder andere große Erfolg eingefahren werden. Aber auch die Konkurrenz ist heiß auf wichtige Weltcuppunkte, so haben knapp 900 Aktive aus 53 Ländern für das Traditionsevent genannt. Österreich schickt mit 15 Sportlern ein Großaufgebot nach Spanien, darunter mit Andi Geritzer, Hans Spitzauer und Eva Maria Schimak auch Sportler aus dem Bezirk.

Geritzer und Spitzauer  auf Trainings-Abwegen

Geritzer zählt im Laser-Bewerb einmal mehr zu den Geheimfavoriten, obwohl er sich nicht, wie die Mehrheit der teilnehmenden Österreicher, vor Ort auf das Großevent vorbereitete. Er trainierte lieber mit dem kroatischen Nationalteam vor Split. Auch Hans Spitzauer, der mit seinem neuen Partner Gerd Habermüller in der Starboot-Klasse an den Start gehen wird, wählte ein anderes Gebiet zur Vorbereitung. Er spulte seine Trainingsmeilen vor Miami und zuletzt am heimischen Neusiedlersee herunter. Eva Maria Schimak trainierte gemeinsam mit 470er-Partnerin Lara Vadlau vor Ort.

Der Spanien-Weltcup wird in sieben Etappen entschieden. Die Sieger werden traditionell von der spanischen Königsfamilie geehrt. „In Spanien wird sich andeuten, wo unsere Leute stehen. Ich erhoffe mir eindeutige Signale aus der zweiten Reihe“, formuliert ÖSV-Sportdirektor Georg Fundak das ausgegebene Ziel.

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