Erstellt am 15. Juli 2015, 08:35

von Martin Ivansich

Frank/Zajac verfehlten WM-Ziel. Tanja Frank und Thomas Zajac blieben bei der WM in Dänemark hinter den Erwartungen und verpassten das Medal Race.

Für die heimischen Nacra17-Asse Tanja Frank und Thomas Zajac verlief die Weltmeisterschaft in Aarhus nicht wirklich nach Wunsch. Ausschlaggebend dafür waren ein schwacher Finaltag und das, aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen, reduzierte Segelprogramm. An zwei Tagen kamen, bedingt durch Flaute oder Sturm, keine Wettfahrten zustande, damit fiel in der Finalserie die Streichmöglichkeit weg.

Fakten, die viele Top-Crews straucheln ließen, von den Top-10 der Weltrangliste segelte die Hälfte am Medal Race vorbei. Einzig die Top-Favoriten Billy Besson und Marie Riou wurden ihrer Rolle gerecht. Die Franzosen gewannen zum dritten Mal in Folge WM-Gold.

„Waren mehr am Land als auf dem Wasser“

„Es passt irgendwie ins Bild, dass die für heute angesetzte Platzierungswettfahrt aufgrund der Bedingungen nicht gesegelt wurde, wir sind in dieser Woche mehr am Land als auf dem Wasser gewesen, das ist generell schade und für jene Teams bitter, die einen schlechten ersten Finaltag hatten. Unsere Quali-Läufe waren in Ordnung, warum es dann in den drei Finalwettfahrten mit der Bootsgeschwindigkeit nicht geklappt hat, müssen wir in Ruhe analysieren. Wir sind schon sehr enttäuscht, die letzten Trainings und auch der Weltcup vor Weymouth waren sehr vielversprechend. Schade, dass wir unser Potenzial hier in Aarhus nicht ausschöpfen konnten“, resümierte Tanja Frank.

Für das Nacra17-Duo gibt es nun eine kurze Verschnaufpause, bevor wieder in Rio im Olympia-Revier trainiert wird.