Erstellt am 29. April 2015, 09:49

von Martin Ivansich

Medal Race verpasst. Für die heimischen Segler lief es vor Hyeres nicht nach Wunsch. Beide burgenländischen Boote verpassten das Medal Race.

Tanja Frank und Thomas Zajac.  |  NOEN, Maximilian Kiefhaber

Österreichs Segler blieben vor Hyeres hinter den Erwartungen und segeln mit allen Booten am Medaillenrennen der besten Zehn vorbei. Wie im Verlauf der gesamten Serie waren auch diesmal Lichtblicke dabei, unterm Strich lässt die Konstanz aber zu wünschen übrig.

Beste Österreicher wurden Thomas Zajac und Tanja Frank, das Nacra17-Duo schloss den dritten ISAF World Cup der vorolympischen Saison auf Rang 13 ab. „Es war ein deutlich besserer, aber wieder kein optimaler Tag. Die Punkte haben wir nicht heute, sondern an den Vortagen liegen gelassen und damit leider unser Ziel verpasst. Schade, denn die Vorbereitung vor Ort war sehr vielversprechend, aber wir haben es verabsäumt, die gute Form aus dem Training im Wettkampf umzusetzen“, bilanzierte Thomas Zajac.

470er holten einen Tagessieg

Matthias Schmid und Florian Reichstädter holten sich zum Abschluss der Opening Series ein Trostpflaster, die Vize-Europameister von 2014 segelten in der siebenten Wettfahrt nach einem verhaltenen Beginn und Rang 13 nach der ersten Wendemarke noch auf Platz eins vor und sorgten damit für den ersten und einzigen heimischen Tagessieg im Verlauf dieser Weltcup-Regatta.

„Die verbesserte Geschwindigkeit ist sicherlich die positive Nachricht. Auch der technische Aspekt und die Starts passen, nur nützt das alles wenig, wenn man ständig auf die falschen Seiten segelt“, meinte der 470er-Steuermann Matthias Schmidt.