Erstellt am 04. Mai 2016, 09:34

von Peter Wagentristl

Segler stark vor Hyéres. Das Neusiedler Duo Tanja Frank und Thomas Zajac beendete den Bewerb vor Hyéres mit einem zehnten Platz.

Beim Segel-Weltcup vor Hyeres gab es für die beiden Segler aus dem Bezirk, Tanja Frank und Thomas Zajac, kalt und warm. Am dritten Tag ersegelten die beiden sich sogar einen Bewerbssieg, das Nacra17-Duomusste letztendlich wegen eines Frühstarts mit dem zehnten Platz zufrieden sein.  |  NOEN, zVg

Der Weltcup-Bewerb vor Hyéres startete mit starkem Wind und einem stürmischen Rennen. Das Duo Frank und Zajac überschlug es dabei an zweiter Stelle liegend, sie beendeten den ersten Wettbewerbstag an zehnter Stelle. Das Zweierteam vom Neusiedlersee setzte die starke Auftaktleistung fort und belegten die Plätze 17, 10, 13 sowie 23.

Beim letzten Rennen um Weltcup-Punkte vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro klassierte sich das Duo zur Halbzeit auf dem zwölften Platz. Bei zaghaftem Wind, der erst gegen Nachmittag aufkam, absolvierten die beiden an einem Tag vier Bewerbsrennen.

Das Nacra17-Duo belegte dabei zwei siebente, einen zehnten und einen 23. Platz. Im Zwischenklassement rutschten die beiden damit um zwei Plätze zurück auf Rang 14.

Materialprobleme

Am dritten Wettkampftag konnten die Segler aus dem Bezirk sogar einen Wettkampfsieg im Bewerb erkämpfen. Damit verbesserten sich Zajac und Frank noch auf den zehnten Platz – und lösten auch ihr Ticket für den finalen fünften Wettkampftag.

„Taktisch und technisch haben wir in dieser Woche viel richtig gemacht, unser Manko war die Geschwindigkeit. Der Mast harmoniert speziell bei Mittelwind nicht optimal mit den Segeln, da wir unser Top-Material aber wie die anderen in Rio haben, galt es das Beste daraus zu machen“, erklärte Tanja Frank nach dem Wettkampftag.

Am Finaltag gab es für die Segler aus dem Bezirk wenig zu lachen. Mit einem Frühstart war der Bewerb für sie vorzeitig zu Ende, vom zehnten Platz gab es für die beiden keine Verbesserung mehr.

„Mit dem Medal Race haben wir das Minimalziel erreicht, wir haben uns heute zwar nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert, aber unterm Strich waren durchaus gute Ansätze dabei.“