Erstellt am 13. August 2014, 06:51

von Martin Ivansich

Segler: Treibgut und Grippe als Hürden. Die heimischen Segler hatten beim Olympia-Test in Rio de Janeiro mit ungewöhnlichen Hindernissen zu kämpfen.

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Thomas Zajac und Tanja Frank (Nacra17) hatten bei der Olympia-Testregatta phasenweise mehr mit dem Treibgut als ihren Gegnern zu kämpfen. Die Ruderanlage des heimischen Nacra17-Duos wurde durch Holzstücke in Mitleidenschaft gezogen, die Winkel stimmten nicht mehr überein, womit die Rümpfe schwerer zu steuern waren.

„Wir sind nicht das gesegelt, was wir können“

Zajac und Frank segelten letztlich im Medal Race der auf Rang neun und schlossen den ersten Regattatest im Olympiarevier von 2016 ebenfalls auf Platz sieben ab. Den Sieg sicherten sich die Weltmeister Besson/Riou (Frankreich), Darren Bundock und Nina Curtis (Australien) belegten Rang zwei.

„Unser Plan im Medal Race ist leider nicht aufgegangen, wir sind nicht das gesegelt, was wir können, haben aber auch viel probiert und versucht das Revier verstehen zu lernen. Es ist vor allem windtaktisch eine Challenge, es gibt kein klares Muster, du musst mit allem rechnen, brauchst gute Nerven und ein System“, meinte Thomas Zajac.

Matthias Schmid und Florian Reichstädter beendeten die 470er-Serie mit einem achten Rang ab und wurden beim ersten Testlauf vor Rio Elfter. Da Schmid mit Fieber und einer starken Verkühlung in den Wettkampf gestartet war, stand für die Vize-Europameister weniger das Ergebnis, sondern vielmehr der Lernfaktor im Vordergrund.