Erstellt am 14. August 2013, 00:00

Spätes Schock-Tor. SC Neusiedl am See / Bittere Pille: Erst in der 90. Minute glich Güssing aus. „Ein falscher Elferpfiff“, so Coach Ristic.

Führung erzielt. Sascha Steinacher (r.) brachte seine Neusiedler mit 1:0 in Front. Am Ende mussten sich die Seestädter in Güssing mit einem 1:1 begnügen. Foto: Lexi  |  NOEN, Lexi
Von Christopher Schneeweiß

GÜSSING - NEUSIEDL 1:1. Coach Zeljko Ristic ist ein Gewinnertyp. Dementsprechend „heiß“ war er nach dem Match gegen Güssing. Denn nach dem 1:0 durch Sascha Steinacher sah seine Mannschaft wie der sichere Sieger aus. Ein Elfmetertor besorgte aber in der 90. Minute das 1:1 für die Heimischen. „Aus unserer Sicht ein unverdienter Punkteverlust. Fakt ist, dass uns das eine falsche Schiedsrichterentscheidung eingebracht hat“, war der Ärger bei Ristic groß.

Angebliches Handspiel sorgte für Aufregung

Konkret ging es um ein angebliches Handspiel von Markus Dombi im eigenen Strafraum. Der Neusiedler Routinier versicherte aber dem Coach nach dem Schlusspfiff: „Der Ball ist mir auf die Schulter geflogen.“ Klar ließ sich Güssings Marko Lozo nicht zweimal bitten und verwertete den Elfmeter sicher. Zuvor war es Steinacher, der nach einem Stanglpass zum 1:0 für die Grün-Weißen aus der Seestadt einnetzen konnte.

Neusiedls Defensive stand sehr stabil

Was dem Neusiedler Coach besonders gefiel? „In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt“, zog Ristic Bilanz. „Da hatten wir drei, vier gute Chancen, zur Pause müssen wir eigentlich führen.“ Was die Defensive betrifft, durfte Ristic ein dickes Plus hinter der dargebrachten Leistung setzen.

„Wir haben nicht viel zugelassen. Klar hatte Güssing ein paar Konterchancen, aber im Endeffekt haben wir das hinten gut gelöst.“ Ein sicherer Rückhalt war auch Keeper Adi Kaiser, der von seinem Coach das Vertrauen ausgesprochen bekam.

Als nächstes stehen bei den Neusiedlern zwei Heimspiele auf dem Programm. Am Mittwoch geht es um 18.30 Uhr gegen Marz ans Eingemachte. Am Samstag folgt dann ab 18 Uhr das Duell mit Sigleß. Ristic will dabei das Punktemaximum anvisieren: „Ich will jedes Spiel gewinnen“, lautet sein Motto. Auf seinem Punktebeutezug muss er aber nach wie vor auf den verletzten Offensivmann Marco Baumholzer verzichten.