Erstellt am 11. April 2012, 00:00

Spitzauer hielt Fahnen hoch. SEGELN / Der Neusiedler schaffte beim Spanien-Weltcup vor Mallorca als einziges ÖSV-Boot den Sprung ins Medal Race.

VON MICHAEL PINTER

Zehn Boote schickte der Österreichische Segelverband bei der 43. Trofea Princesa Sofia Mapfre vor Mallorca ins Rennen, ins Medal Race der besten Zehn schaffte es jedoch nur eines: das Starboot von Hans Spitzauer und Gerd Habermüller. Der Neusiedler und sein Partner schafften trotz eines Tagessieges und eines zweiten Platzes erst im letzten Moment den Sprung unter die Top Ten und damit ins finale Medal Race. Dort musste sich das Duo nach einer Jury-Verwarnung mit Rang neun begnügen, was am Ende Gesamtrang zehn bedeutete. „Die Verwarnung im Medal Race war aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar, dennoch überwiegt das Positive. Wir hatten eine starke Woche, können in allen Lagen ganz vorne mitmischen und befinden uns in Sachen WM-Vorbereitung auf einem sehr guten Kurs“, gab sich Spitzauer zufrieden.

Andreas Geritzer  unzufrieden mit Material

Die angesprochene Weltmeisterschaft startet am 2. Mai vor Hyeres/Frankreich. Dort segeln Spitzauer und Habermüller um einen der begehrten Olympiastartplätze.

Einen solchen hat Andreas Geritzer bereits sicher. Der Neusiedler kam mit dem zur Verfügung gestellten Material nicht besonders gut zurecht, erwischte dementsprechend nicht seinen besten Weltcup und landete im Gesamtklassement der Laser-Segler auf Rang 15. Auf fünf Top Ten-Plätze aus zehn Wettfahrten kann man allerdings aufbauen.

Ebenso zufrieden sein können Eva Maria Schimak und Lara Vadlau im 470er-Boot mit Platz 18. „Wir segeln jetzt genau ein Jahr zusammen und holen nach Miami zum zweiten Mal Weltcuppunkte, das gibt sehr viel Selbstvertrauen“, freute sich Schimak.

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