Erstellt am 30. April 2014, 12:04

von Angela Pfalz

St. Andrä: Nakovitz zieht die Reißleine. 1. Klasse Nord / Harald Nakovitz gab einen Tag nach der Niederlage in Weiden seinen Rücktritt bekannt.

Genug gesehen – Harald Nakovitz trat als Trainer in St. Andrä zurück, weil er das Gefühl hatte, der Mannschaft nicht mehr helfen zu können. Foto: CSW  |  NOEN, CSW
„Ich konnte der Mannschaft nicht mehr helfen“, sagte St. Andrä-Trainer Harald Nakovitz, der den Vorstand am Sonntagabend von seinem Rücktritt unterrichtete. „Ich wollte das Feld für einen Neuen räumen, damit es jetzt besser werden kann.“

Stermeczki jetzt als Interims-Chef

Obmann Karl Lukonics, der den Trainer gerne gehalten hätte, sieht sich nun vor einer schwierigen Aufgabe. „Wir haben schon mit ein paar Trainern gesprochen. Die würden aber alle erst im Sommer kommen“, so Lukonics, der so lange freilich nicht warten kann. Vorübergehend leitet nun Markus Stermeczki das Training.

Die Aufstellung für das Spiel in Pama wird man dann gemeinsam besprechen. „Ich werde versuchen, die Mannschaft zu ermutigen. Denn jetzt sind die Spieler gefragt“, so Lukonics. „Sie haben immer gejammert, dass wir keinen Vorstand haben. Jetzt haben wir einen. Nun sind sie am Zug.“

Nur drei Punkte in der Rückrunde

Die Situation in St. Andrä ist aber nicht nur wegen des Abgangs von Harald Nakovitz eine schwierige. Der Verein steht im Frühjahr noch ohne Sieg da. In sechs Spielen konnten lediglich drei Remis erreicht werden. Um den Abstieg macht sich Lukonics aber noch die wenigsten Sorgen. „Wir sind elf Punkte vor Weiden. Das heißt, wir müssten jetzt viermal verlieren und Weiden genauso oft gewinnen.“

Am Wochenende geht es erst mal gegen den SK Pama. Lukonics: „Mit einem Punkt wäre ich schon mehr als zufrieden.“