Erstellt am 05. Februar 2014, 09:00

von Martin Ivansich

Start kostete den Sieg. Weltcup-Auftakt | Ein missglückter Beginn im Medal Race verpatzte Tanja Frank und Thomas Zajac den Miami-Triumph. Sie wurden Zweite.

Tanja Frank und Thomas Zajac  |  NOEN, Maximilian Kiefhaber
Von Martin Ivansich

SEGELN | Tanja Frank und Thomas Zajac blicken großteils auf eine gelungene Nacra17-Woche in Miami zurück. Das Duo lag zwar vor dem Medal Race noch punktgleich mit Vittorio Bissaro und Silvia Sicouri (Italien) in Führung, musste die Siegträume aber nach einem verpatzten Start begraben.

Immerhin: Erster Podestplatz im Weltcup

In der Folge konzentrierten sich Frank und Zajac auf die Verteidigung des zweiten Gesamtrangs. Dies gelang souverän und die Nacra17-Segler holten ihren ersten Weltcup-Stockerplatz.

„Wir sind im Unterschied zu den Italienern am Start schlecht weggekommen, haben dann riskiert, aber den Rückstand nicht wirklich wettmachen können. Damit haben wir uns darauf konzentriert, die Briten und Spanier zu decken und den zweiten Platz zu sichern. Unterm Strich sind wir mit der Woche sehr zufrieden, die einzige Wettfahrt bei stärkerem Wind haben wir überlegen gewonnen und damit unsere aktuelle Top-Form im Doppeltrapez unterstrichen, bei Leichtwind sind wir jederzeit in der Lage Top3-Plätze heraus zu segeln“, so die Bilanz von Thomas Zajac.

Frühes aus für Schmid und Reichstädter

Für Matthias Schmid und Florian Reichstädter war die Regatta in der Biscayne Bay bereits nach dem Grunddurchgang zu Ende. Die 470er Herren beenden die sechs Wettfahrten schwache Serie auf Rang 13 und verpassten das Finale um lediglich drei Zähler.

„Wir haben in fünf Tagen lediglich sechs Wettfahrten über die Bühne gebracht, das ist extrem schade, da wir Wettfahrten brauchen, um unser neues Equipment austesten und beurteilen zu können. Es hat sich phasenweise nicht schlecht angefühlt, aber wir müssen die Dinge weiter ausreizen und werden in Palma fortsetzen, was wir in Miami begonnen haben, bilanzierte Matthias Schmid.

Nach der Rückkehr aus Übersee schlagen die OeSV-Asse ihre Trainingszelte in Spanien auf. Die FX-Damen trainieren vor Barcelona, der Rest bezieht auf Mallorca Quartier. Der nächste ISAF Sailing World Cup wird vor Palma ausgeflaggt, der Startschuss fällt am 29. März.