Erstellt am 12. Dezember 2012, 00:00

Summer und Sedlak mit Tapetenwechsel. BVZ Burgenlandliga / Rene Summer und Pavol Sedlak verlassen den SC Neusiedl. Beide wechseln zum gleichen Klub: ASK Schwadorf. Von Christopher Schneeweiß

Zwei Spieler verlassen den SC Neusiedl und beide gehen zum ASK Schwadorf. Die Rede ist von Tormann Rene Summer und dem slowakischen Mittelfeldregisseur Pavol Sedlak. Erster spielte eine starke Halbsaison, sein Vertrag wurde aber nicht verlängert. Aus Kostengründen, wie uns Summer im Interview verriet.

Schon eine halbe Stunde nach seinem „Kündigungsgespräch“ beim NSC wurde Summer vom ASK Schwadorf kontaktiert. Und nun ist der Wechsel perfekt. Der dortige Einsergoalie Amir Turbic suchte das Weite und der Klub aus der 1. NÖN Landesliga schlug in Neusiedl zu. Eigentlich kein Zufall: Walter Eisler ist einerseits der Vizepräsident des NSC, andererseits ein treuer Gönner der Schwadorfer. So lässt sich die schnelle Kontaktaufnahme erklären. Und auch die Tatsache, dass Pavol Sedlak bereits vor zwei Wochen in Schwadorf ein Thema war, obwohl sein Vertrag erst am Sonntag aufgelöst wurde.

Stranz: „Müssen  nun einsparen“

Warum Sedlak gehen musste? „Wir wissen, dass wir mit dem Meistertitel nichts mehr zu tun haben werden. Da liegt es auf der Hand, dass wir sparen“, erläuterte Lukas Stranz vom Neusiedler Clubmanagement. Ob diese Position nachbesetzt wird? „Nein, wir werden unseren jungen Spielern die Chance geben“, so Stranz.

Was sich beim SC Neusiedl in nächster Zeit so tut? Bereits gestern fand die Weihnachtsfeier im Gasthaus Vollath statt. Am 19. Dezember wird es dann aber bei der Generalversammlung so richtig spannend, wie bereits Stranz andeutete. „Da werden wir dann über die Zukunft des SC Neusiedl sprechen.“

Kuriosität am Rande der Bande: Am Samstag fand in der Brucker Turnhalle der „Win-Win-Hallencup“ statt. Mit von der Partie war auch schon Rene Summer, der auf der Tribüne Gespräche mit seinen neuen Klubkollegen aus Schwadorf führte. Am Platz stand aber kein geringerer als NSC-Einsergoalie Adi Kaiser. Warum? „Das war eine einmalige Freundschaftsaktion. Wir haben Kaiser den Schwadorfern für dieses Turnier zur Verfügung gestellt“, berichtete Stranz.