Erstellt am 06. August 2014, 11:22

von Michael Schneeberger

Die Surfprofis haben noch Luft nach oben. Licht und Schatten / Chris Pressler und Max Matissek haben beim Surfevent in Fuerteventura ihre gesteckten Ziele nicht erreicht.

Max Matissek beendete das Event auf dem Weltranglistenplatz 21 und richtet den Fokus bereits auf den nächsten Tourstopp.  |  NOEN, Tom Brendt
Der Golser Chris Pressler will sich vom Ergebnis in Fuerteventura, bei dem der Surfprofi gegen die weltbesten Slalomfahrer an den Start ging, nicht entmutigen lassen.

An den letzten beiden Wettkampftagen legte der Wind auf Fuerteventura noch einmal zu und es konnten drei weitere Rennen absolviert werden.

Pressler bekam keinen wirklichen Zugriff

Pressler fand trotz der in diesem Jahr ausgezeichneten Bedingungen an der Playa de Sotavento nicht wirklich in den Bewerb und erreichte lediglich Rang 52.

„Ich habe bei den Halsen an der Boje meistens zu viel Geschwindigkeit verloren, um hier ein besseres Ergebnis zu erzielen. Ich habe aber trotzdem eine sehr gute Zeit auf dem Wasser gehabt und werde mich vom Ergebnis sicher nicht entmutigen lassen“, resümierte der Golser Surfer. Ebenfalls vor Fuerteventura am Start war der Weidener Max Matissek, um sich mit der Windsurf-Elite im Freestyle zu messen.

Die vergangene Windsurfsaison beendete er auf Platz 22 im Gesamtranking. Im heurigen Jahr hat sich der Sportler mit der Segelnummer AUT-97 bereits bis ins Mittelfeld getrickst. „Bei den diesjährigen Contests habe ich einige siebzehnte Plätze belegt und beim letzten Wettkampf der World-Tour auf Bonaire landete ich auf Rang achtzehn“, fasste Matissek zusammen.

Matissek nach zwei Tourstopps auf Rang 21 

Der Weidener Surfer hatte sich für das Event in Fuerteventura ganz gute Chancen ausgerechnet, da ihm die dort herrschenden Bedingungen mit starkem Wind und hohen Wellen besonders gut liegen.

Beim Wettkampf war Matissek am ersten Tag souverän, er erreichte Platz 17 nach der Singleelimination bei einem insgesamt 48-Mann-starken Starterfeld. Leider war aus Sicht des Weideners der Wind nicht ganz so stark, wie man es von Fuerteventura gewohnt ist. Am dritten Tag surfte Matissek in der Doubleelimination, wo er seinen zweiten Heat gewinnen konnte.

Im nächsten Durchgang musste er sich aber Rafael de Windt aus Curacao geschlagen geben. „Mein Gegner surfte einen super Heat und mir gelang in diesen sieben Minuten leider nicht, was ich mir vorgenommen hatte“, analysierte der Weidener.