Erstellt am 17. März 2016, 05:04

von Martin Plattensteiner

Tadten setzt auf die Jugend. Verletzungspech und kranke Spieler: Chefcoach Harald Toth gehen die Spieler aus.

Tadtens Trainer Harald Toth macht aus der Not eine (J)Tugend. Zum Saisonauftakt müssen nun die Youngsters ran.  |  NOEN, Schneeweisz

 Als Tabellendritter empfängt der UFC Tadten zum Rückrundenauftakt das abgeschlagene Schlusslicht aus Gols. So klar sind die Karten aber nicht verteilt.

Tadtens Coach Harald Toth sieht den Gegner sogar in der Favoritenrolle. „Klar, daheim will man gewinnen. Aber so einfach wird das sicher nicht“, erläutert der Trainer. Er hat zurzeit einige Sorgenfalten auf der Stirn. Goalgetter Pavol Bures konnte nur wenige Übungseinheiten in der Vorbereitung absolvieren. Den „Mister Torgefahr“ fällt mit einem Einriss im Bauch- und Leistenbereich sicherlich aus.

Nun sind die Youngsters voll gefordert

Martin Bors hat sich die Zehe gebrochen und muss sicherlich noch einige Wochen aussetzen. Dass der zweite Stürmer, Gerhard Schopf, nicht zur Verfügung steht, war jedoch schon längst klar. Alexander Haas und Benjamin Steinhofer sind ebenfalls Wackelkandidaten. Zudem war der letzte Test eine Ernüchterung - 0:3 gegen Gattendorf. „Wir haben schlecht gespielt, das war alles andere als eine gute Leistung“, so Toth.

Toth ist jedoch dafür bekannt, ein goldenes Händchen für junge Spieler zu haben. Jetzt sind die Tadten-Youngsters gefordert. Sie müssen in den harten Liga-Alltag eintauchen, um sich freizuschwimmen. Einer der Burschen ist der erst 15-jährige Dominik Krist. „Ich habe seinem Jugendtrainer schon mitgeteilt, dass er ein Kandidat für die Kampfmannschaft sein wird“, erklärt Toth. Mathias Petz, Sebastian Pichler oder Mario Sack – an diese Namen wird man sich gewöhnen dürfen.