Erstellt am 11. September 2013, 00:00

Taktisch gewieft. SC Neusiedl am See / Die Seestädter waren taktisch sehr gut eingestellt und besiegten Baumgarten verdient mit 2:0.

Spiel mit Hirn. Die Neusiedler (r. Sascha Steinacher) waren gegen Baumgarten taktisch exzellent eingestellt und gewannen am Ende verdient mit 2:0. Foto: Philipp Frank  |  NOEN, Philipp Frank
Von Christopher Schneeweiß

BAUMGARTEN - NEUSIEDL 0:2. Die Seestädter ließen gegen die bekanntlich heimstarken Baumgartner nichts anbrennen. Taktisch war der NSC bestens eingestellt: ASK-Feldherr Dino Smudla wurde „zugestellt“ und von David Bielcik stets attackiert, um das heimische Spiel schon im Ansatz zu stören. Dazu wurde vor allem der linke Flügel defensiv verstärkt, um die Baumgartner Vorstöße zu blockieren.

„Wir waren einfach die bessere Mannschaft und haben guten Fußball gespielt. Ein verdienter Sieg“, durfte sich NSC-Coach Zeljko Ristic über den 2:0-Sieg freuen. Er sah nur in den letzten 25 Minuten der ersten Halbzeit Schwachstellen in seiner Mannschaft. „Da haben wir unnötige Abspielfehler und damit den Gegner stark gemacht.“

Tore im zweiten Durchgang „nachgeholt“

Außerdem war ihm seine Offensive nicht „entscheidend genug“, um schon in Halbzeit eins ein Tor zu machen. Artig holte der NSC dies dann im zweiten Durchgang nach. In Minute 58 stoppte David Bielcik einen schon verloren geglaubten Ball an der Cornerlinie, passte scharf zur Mitte und dort vollendete Marian Tomcak zum 1:0. Beim 2:0 war es wiederum Tomcak, der für den NSC traf.

Dieses Mal aus einer Kontersituation heraus, die er mit einem flachen Schuss aus 16 Metern Entfernung zum Tor abschloss. Baumgarten hatte in der Folge seine beste Chance bei einem Kopfball an die Stange nach einer Standardsituation. Ansonsten stand die Abwehr sicher, der Ausfall von Markus Dombi konnte kompensiert werden.

Vorschau: Beim nächsten Match gegen Horitschon (Freitag, 19.30 Uhr) ist der „entsperrte“ Routinier aber wieder dabei. Fehlen wird allerdings Karl Windisch aufgrund einer Zahn-OP. „Egal, dann wird jemand anderes in die Bresche springen“, bleibt Ristic cool. „Was wir bisher gezeigt haben, war gut. Aber da ist noch Luft nach oben. Vor allem müssen wir jetzt auch zuhause gewinnen.“