Erstellt am 21. Dezember 2011, 00:00

TOP-THEMA. SEGELN / Andreas Geritzer holte sich bei den Weltmeisterschaften in Australien den Olympia-Startplatz, aber keine Medaille.

VON MICHAEL PINTER

Mit zwei Tagessiegen und weiteren konstant guten Plätzen hatte sich Andreas Geritzer einen Platz im Medal Race der ISAF Weltmeisterschaften vor Fremantle/Australien und damit auch den angepeilten Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2012 in London gesichert. Das Minimalziel war damit also erreicht, der Neusiedler wollte aber mehr, lag er vor dem großen Finale in der Laserklasse doch auf dem aussichtsreichen vierten Platz. „Ich habe hier viel Spaß, fühle mich fit und voller Energie und will diese geniale Woche natürlich krönen. es gibt nichts zu verteidigen, ich werde voll attackieren und meine Linie durchziehen“, gab sich der 34-Jährige kämpferisch.

Medaillenchancen  nach Kollision dahin

 

Gesagt – getan. Geritzer startete hervorragend ins Medal Race und zog seine Linie tatsächlich durch. Blöd nur, dass diese der Deutsche Groteluschen querte und mit dem Burgenländer kollidierte. „Die Kollision war absolut mein Fehler“, gab Geritzer zu. Nach der erfolgten Strafe (360 Grad-Drehung) reihte er sich zwischenzeitlich am Ende des Feldes ein und konnte sich nur noch bis auf Platz neun vorarbeiten. Damit beendete Geritzer die Titelkämpfe unmittelbar hinter Olympiasieger Paul Goodison auf Rang sechs. Den Titel holte sich zum dritten Mal der Australier Tom Slingsby. Trotz der verpassten Medaille war Geritzer zufrieden: „Es war eine gute Woche, die Entwicklung stimmt mich zuversichtlich.“