Erstellt am 07. Dezember 2011, 00:00

TOP-THEMA. SEGELN / Die Segel-Weltelite kämpft seit Montag bei der ISAF-Weltmeisterschaft in Fremantle um Nationentickets für Olympia.

VON MICHAEL PINTER

Die ISAF-Weltmeisterschaften, die seit Montag vor Fremantle (Australien) ausgetragen werden, haben Gewicht: 75 Prozent der Nationenfahrkarten für Olympia 2012 in London werden dort vergeben. Dementsprechend groß und qualitativ hochwertig ist auch das Teilnehmerfeld – 97 Nationen und knapp 800 Segler haben genannt. Damit mutiert die Regatta zum wichtigsten Segelereignis seit den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Natürlich sind auch Österreichs Segel-Asse vertreten und wollen frühzeitig das Ticket für den Saisonhöhepunkt lösen.

Zwölf ÖSV-Athleten  aktiv am Start

 

Allen voran Andreas Geritzer, der am 12. Dezember in den Laserbewerb einsteigt. Als EM-Dritter zählt der Neusiedler zu den Favoriten. Aber auch die restlichen elf vom ÖSV nach Australien entsandten Österreicher wollen vorne mitmischen. Bei den 49ern absolvierte Nico Delle Karth nach seinem Seitenbandeinriss mit Partner Niko Resch eine problemlose Trainingswoche, auch Thomas Zajac und Thomas Czajka sind bestens in Schuss. Die 470er Matthias Schmid und Florian Reichstädter sind heiße Kandidaten auf die Top Ten, Priorität hat jedoch die Nationenqualifikation. Die Neusiedlerin Eva Maria Schimak ist erneut mit Partnerin Lara Vadlau im 470er am Start. „Wir gehen sehr gut vorbereitet in die Titelkämpfe. Ich rechne mit drei Quotenplätzen“, so ÖSV-Sportdirektor Georg Fundak.