Erstellt am 05. Oktober 2011, 00:00

TOP-THEMA. JIU JITSU /  „Vila Vita“-Athletin Jessica Hauser musste die German Open aufgrund einer Knieverletzung vorzeitig abbrechen.

VON MICHAEL PINTER

Die German Open in Hanau sind das weltgrößte Jiu Jitsu-Turnier. Über 1.000 Kämpferinnen und Kämpfer aus über 20 Nationen geben sich in den verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen jedes Jahr die Klinke in die Hand – so auch heuer. Mittendrin: Jessica Hauser vom Jiu Jitsu Club „Vila Vita Pannonia“ Wallern, die Fünftplatzierte der vergangenen U18-Europameisterschaften.

Das Turnier in der August-Schärttner-Halle sollte für die Pamhagenerin der erste große Vorbereitungswettkampf für den Saisonhöhepunkt im November, die U18-Weltmeisterschaft in Gent/Belgien, werden, nach dem Wettkampf herrschte jedoch große Enttäuschung.

Auf die Disqualifikation  folgte eine Verletzung

 

In der ersten Runde konnte sich die 17-Jährige gegen die Dänin Rebekka Dahl in einem beherzten Kampf zunächst toll in Szene setzen und führte bald mit 7:2. Nach zwei Strafpunkten wurde Hauser von den Kampfrichtern allerdings disqualifiziert und ging dementsprechend als Verliererin von der Matte. Diese Enttäuschung machte die Pamhagenerin jedoch stärker, was die spätere Zweitplatzierte, die Deutsche Larissa Brückner, zu spüren bekam. Hauser dominierte den Kampf nach Belieben und führte eine Minute vor Kampfende mit 12:2 Punkten. Dann jedoch das Unglück: Bei einem Wurfangriff fiel die Gegnerin derart auf das Knie der Burgenländerin, dass sie mit schmerzverzerrtem Gesicht aufgeben musste und das Turnier kurzerhand abbrach.

Zu hoffen bleibt, dass Hausers Start bei der Weltmeisterschaft Anfang November nicht gefährdet ist.