Erstellt am 21. September 2011, 00:00

TOP-THEMA. TRIATHLON / Martin Kleinl vom HSV Kaisersteinbruch erreichte bei der 70.3 Weltmeisterschaft in den USA Platz 15 in der Elite.

VON MICHAEL PINTER

„Das waren die schrecklichsten 1.900 Meter meiner Triathlon-Karriere“, fasste Martin Kleinl den Schwimmabschnitt bei der 70.3 Triathlon-Weltmeisterschaft in Las Vegas zusammen. Trotz hervorragender Leistung im Abschlusstraining blieb der Schützener beim Saisonhöhepunkt zunächst noch weit unter seiner Leistungsfähigkeit und stieg auf Platz 102 in der Elite-Wertung aus dem 26 Grad warmen Wasser. „Ich hatte nach dem Start ein Blackout, bin mich verschwommen und bekam keinen richtigen Zug hin.“

Auf dem 90 Kilometer langen Radkurs ließ der Athlet des HSV Kaisersteinbruch schließlich seinem Frust bei bis zu 36 Grad steigenden Temperaturen aus und verbesserte sich rasch auf Platz 20, den er bis zum Wechsel in die Laufschuhe halten konnte.

Auf den letzten Kilometern  noch Plätze gutgemacht

Im heißen Wüstenklima wartete nun noch ein Halbmarathon auf die ausgelaugten Athleten. Kleinl konnte sich erneut steigern und weitere fünf Plätze gutmachen. Am Ende kam der Schützener als 15. und bester Burgenländer in der Elite-Wertung ins Ziel. „Die drei Runden des Halbmarathons waren sehr schwer zu laufen, verlangten mir und den anderen Athleten alles ab“, bilanzierte ein sichtlich erschöpfter, aber auch glücklicher Kleinl im Ziel.

Wenngleich nicht alle Möglichkeiten abgerufen werden konnten und vor allem der Schwimmbewerb in die Hose ging, waren der Triathlet und seine Trainerin, Nicole Krekel-Klapper vom TLZ, die ihren Schützling nach Nevada begleitet hatte, mit der erbrachten Leistung zufrieden.

Keine Sünde in Las Vegas