Erstellt am 11. Dezember 2013, 23:59

von Michael Schneeberger

Top-Vorbereitung und toller Erfolg. Intensives Training / Die österreichische Segelelite legte in Brasilien den Schwerpunkt zum Großteil auf wissenschaftliche Aspekte.

Eva Maria Schimak ließ vor Kroatien mit einem tollen Ergebnis aufhorchen und holte beim Laser Radial den ersten Platz. Privat  |  NOEN, Privat
Von Michael Schneeberger

SEGELN / Österreichs Top-Segler absolvierten vom 23. November bis 10. Dezember in Rio de Janeiro ihr zweites umfangreiches Testprogramm. Im Olympiarevier von 2016 stand bei dieser Vorbereitung der wissenschaftliche Aspekt im Fokus.

Die OeSV-Betreuerboote waren mit Strömungs- und Windmessern ausgerüstet, die Daten wurden anschließend mittels modernster Technik ausgewertet und analysiert. Die Segler waren auf sämtlichen Olympiakursen im Einsatz, wobei bei den verschiedensten Wetterverhältnissen neue Segel und Schalen getestet wurden.

Extreme Verhältnisse bei tropischen Temperaturen

Ebenfalls herausfordernd waren während der Trainingstage die brutalen Temperaturen um 36 Grad und die Ozonbelastung. Trotz dieser extremen Verhältnisse wurde bis an die Leistungsgrenzen aller Sportler gesegelt und analysiert, um mit den bestmöglichen Erfahrungen die Heimreise anzutreten.

Einen großartigen Erfolg landete Eva-Maria Schimak bei einem hochwertigen Segelevent in Pula (Kroatien). Sie holte den ersten Platz im Laser Radial bei den Damen sowie den dritten Gesamtrang. Das Top-Ergebnis ist deshalb erfreulich, da Schimak erst vor einem Jahr in diese Klasse umgestiegen ist.