Erstellt am 03. November 2016, 09:12

von Martin Plattensteiner

Toth zieht Reißleine. Nach dem letzten Herbstmatch (Samstag, 14 Uhr, gegen Siegendorf) sagt Tadtens Trainer Harald Toth „Auf Wiedersehen“.

Tadtens Fabian Perlinger muss sich auf einen neuen Trainer einstellen.  |  BVZ

In Summe gesehen – wenn auch noch eine Partie fehlt – war das Auftreten der Tadtener in der Hinrunde zu dürftig. Drei Punkte durch drei Unentschieden – nicht ein einziger Sieg war den UFClern gegönnt.

Drei Unentschieden sind einfach viel zu wenig

Zu wenig für Trainer Harald Toth, der nach einer persönlichen Bedenkzeit (Auslöser war die vorwöchige 0:1-Heimniederlage gegen den UFC Pama) den Vorstand informierte, dass er nach dem letzten Spiel in diesem Jahr zurücktreten werde. „Ich habe alles versucht, die Mannschaft hat gut trainiert“, fasst Toth zusammen.

„Ich muss dem Klub aber die Möglichkeit geben, um mit einem neuen Trainer in die Erfolgsspur zu finden.“ Den Tadten-Funktionären streut Toth Rosen. „Hier hat alles Handschlagqualität, ich konnte in Ruhe arbeiten.“ Vorwerfen kann sich der scheidende Coach, dass man in der Übertrittszeit im Sommer kaum agiert hat. Die junge, unerfahrene Truppe wird von zu wenigen guten Routiniers angeführt.

Juray Kovacik hat in der Abwehr seinen Zenit überschritten, Adnan Mravec wirkt wenig austrainiert. Und im Sturm ist man locker berechenbar. Pavol Bures ist der einzige Angreifer auf weiter Flur.

Obmann Werner Zwickl akzeptiert die Entscheidung seines Noch-Trainers. Sportlich gesehen will man natürlich die Klasse halten.

Neue Spieler sollen das Ruder herumreißen

„Wir dürfen jetzt lange nicht auf die Tabelle sehen“, so Zwickl. „Natürlich müssen wir am Spielersektor nachbessern. Wir dachten, dass es mit drei Legionären klappt. Da wurden wir eines Besseren belehrt.“

Mit zwei Trainerkandidaten wurde schon kurz geplaudert, fix ist jedoch nichts. „Wir müssen jetzt schauen, dass wir eine funktionierende Mannschaft zusammenstellen.“