Erstellt am 08. Juni 2016, 10:51

von Martin Ivansich und Philipp Frank

Trainereffekt bei den Abstiegskandidaten. Bei Neufeld und Zurndorf gab es zuletzt Trainerwechsel. Beide Teams siegten danach am Wochenende.

Anton Wetrowsky musste seinen Hut nehmen. Der ASV Zurndorf steht eine Runde vor Saisonende auf einem Abstiegsplatz.  |  NOEN, BVZ

Die Luft im Abstiegskampf wird meistens zuerst für die Trainer eng. So auch beim Vorletzten ASV Zurndorf und beim einen Rang besser platzierten ASV Neufeld. Beide Vereine entschlossen sich, in der vergangenen Woche die Reißleine zu ziehen und neue Trainer das Ruder übernehmen zu lassen. Toni Dwornikowitsch und die Neufelder trennten sich am vergangenen Donnerstag in beiderseitigem Einvernehmen.

Die Trainingsagenden übernahm das Duo Matthias Wachter, der bisherige Co-Tainer und Nachwuchscoach Patrick Vukovich. Und deren Einstand konnte sich dann auch sehen lassen. Die Neufelder bezwangen mit einer kämpferischen Top-Leistung den Tabellenführer aus Deutsch Jahrndorf und sicherten sich nicht nur drei Punkte, sondern verpatzten den Gästen auch die Meisterfeier.

„Das war eine sehr starke Darbietung der Mannschaft, die gewusst hat, was am Spiel steht“, so Matthias Wachter. Wie lange das Engagement von Wachter als Chefcoach geht, steht noch nicht fest. „Vorerst einmal, bis die Saison zu Ende ist und dann werden wir uns zusammensetzen und reden. Der Fokus liegt voll auf den Klassenerhalt und eine Partie müssen wir noch über die Bühne bringen“, meint der Neo-Trainer.

Die Chancen seiner Truppe stehen aber gut. Drei Punkte liegt Neufeld vor dem direkten Konkurrenten aus Zurndorf inklusive sieben Tore besserem Torverhältnis. Für Zurndorf wird es also eine Herkules-Aufgabe den drohenden Abstieg zu verhindern. Dort musste in der letzten Woche Coach Anton Wterowsky den Hut nehmen, wurde vorerst durch Reinhard Pamer ersetzt.

Auch Zurndorf fuhr danach einen Sieg ein, gewann gegen Oggau 3:1 und wahrte somit die kleine Chance auf den Klassenerhalt. Zurndorfs Sektionsleiter Josef Bartolich: „Wir haben reagieren müssen. Reinhard Pamer übernimmt bis Saisonende, dann wird Zoltan Fekete neuer Trainer. Wir planen für die 2. Klasse. Zwar besteht noch die theoretische Chance, aber das wäre ein Wunder.“