Erstellt am 31. Oktober 2012, 00:00

Turbulenter Abschluss. Waldviertelrallye / Ein abgerissenes Rad und fünf Strafminuten verhinderten ein besseres Resultat als den achten Rang zum Saisonausklang.

Von Angela Pfalz

MOTORSPORT / Die Waldviertelrallye begann für den Vorjahressieger Beppo Harrach denkbar schlecht. Bereits am ersten Tag kämpfte er mit dem Out. Auf der fünften Sonderprüfung leistete er sich einen Ausritt und riss sich dabei ein Rad an seinem Mitsubishi ab. Damit führte in der Zwischenwertung der designierte Staatsmeister Raimund Baumschlager vor dem Tschechen Pavel Valousek.

Lange Zeit war nicht klar, ob Harrach am nächsten Tag überhaupt antreten würde – er tat es. Über Nacht war es ihm gelungen, sein Auto zu reparieren. Dafür musste er fünf Strafminuten wegen einer nicht absolvierten Sonderprüfung in Kauf nehmen.

Harrach fährt noch  drei Bestzeiten

Die erste Sonderprüfung des Tages musste augrund eines Fehlers der Streckencrew gecancelt werden. Sie hatte eine Absperrung falsch aufgebaut, wodurch einige Teams auf eine kürzere Strecke geleitet wurden. Somit begann Tag zwei des Rallye-Saisonfinales gleich mit Sonderprüfung Nummer sieben. Um die Entscheidung konnte Harrach freilich nicht mehr mitreden. Die Vorentscheidung um den Sieg fiel schließlich auf Sonderprüfung acht, Schönberg-Manhartsberg. Hier drehte Staatsmeister Raimund Baumschlager ordentlich auf. Er holte sich die Bestzeit vier Sekunden vor Manfred Stohl, sein bis dahin schärfster Verfolger Pavel Valousek fuhr mit 35 Sekunden Rückstand ins Ziel ein. Von da an wurde nicht nur der Regen, sondern auch Baumschlager immer stärker.

Am Samstag gelangen Beppo Harrach noch drei Bestzeiten. Damit landete der entthronte Sieger auf Platz acht und rettete zumindest den Vizestaatsmeistertitel hinter Baumschlager.