Erstellt am 21. August 2013, 00:00

Unglaubliche Leistung. Unglaublich / Beim „Race across Russia 2013“ durchquerten vier Radrennfahrer Russland in 13 Tagen, zwei Stunden und 59 Minuten.

Das „AusTriaTeam“ bei der Zieleinfahrt auf der Insel Russiky.  |  NOEN
Von Philipp Frank

EXTREMSPORT / Es ist vollbracht: 9208 Kilometer in knapp 14 Tagen – das ist die Bilanz, mit der vier Radfahrer einen Weltrekord schafften. „Es war die erste Durchquerung Russlands im Speedverfahren“, so Organisator Paul Bruck.

Das „AusTriaTeam“ bestand aus vier Radfahrern – Initiator Andreas Sachs, Robert Lang, Michael Strasser und Walter Zelenka.

„Die Straßen waren nicht so schlimm wie befürchtet“

Am 1. August fiel der Startschuss zu diesem Weltrekordprojekt am Roten Platz in Moskau. Am 14. August traf das Team wie geplant um 14 Uhr auf der Insel Russkiy vor Wladiwostok ein. Am Montag kehrten die Athleten wieder nach Österreich zurück.

„Es hat alles bestens geklappt“, resümierte Bruck, und fügte an: „Die Straßen waren nicht so schlimm wie befürchtet. 90 Prozent aller Verkehrswege waren in Ordnung, es gab nur wenige Baustellen.“

Eineinhalb Jahre wurde das Event genau geplant 

Auch das Wetter spielte mit, teilweise regnete es leicht. Die Zeit- und Schlafeinteilung war auch bestens organisiert. Zwei Fahrer bildeten ein Team. Jedes Duo fuhr zwölf Stunden, danach gab es einen Teamwechsel. Die Fahrer wechselten nach ein- beziehungsweise eineinhalb Stunden ab.

„Meistens zur Mittagszeit, wo die Athleten dann Essen und Trinken konnten, sowie massiert und die Räder gecheckt wurden, fand der Teamwechsel statt“, so Paul Bruck. Die Fahrer, die pausierten, wurden immer zum nächsten Wechsel-Hotel vorgebracht, wo sie sich ausruhen konnten.

Eineinhalb Jahre wurde das Event genauestens geplant. „Alles war perfekt. Bei den schlechten Straßenabschnitten hatten die Fahrer Polizeischutz (ca. 3000 Kilometer lang). Es gab keine Stürze, keine Unfälle – nur Andreas Sachs hatte einen Tag lang eine Grippe. Aber wir hatten einen Arzt und einen Masseur immer mit, die sich bestens um die Athlten gekümmert haben“, so Paul Bruck.